The Colours of Namibia

Map
10 Feb-23 Mar + 13-15 Apr >> Namibia >> 3,912 km

We unexpectedly arrived in Namibia by boat! A little punt pulled us across the Orange River (which starts 2,000km away in Lesotho!) powered by a small outboard engine. The young botanist at the National Park gate on the South African side was all animated talking about the amount of rain that had fallen recently and promised us we were in for a special spectacle. We start to get excited about visiting our third country on the continent.

 

I had no preconceptions of Namibia. This trip is quite the opposite of our Asian tour and we are only reading information on each country shortly before we get there, if at all, sometimes we’ve only prepared for the border crossing. Hence, I am totally unsure as to what to expect, except that it is big: twice the size of Germany, with particularly few inhabitants: 2.3 million, more or less the same as Cape Town. And I know it has dunes, as Jens wants to paraglide there with Micha and somehow I have an inkling it’s dry.

 

Die Farben Namibias

Überraschender Weise erreichten wir Namibia per Boot! Eine Minifähre mit Außenbordmotor brachte uns über den Fluss Orange (der in Lesotho entspringt!). Zuvor hatten wir einen jungen Botaniker am Ausgangstor des Nationalparks getroffen, der vollends begeistert war von den starken Regenfällen der letzten Tage und er versprach uns, dass wir ein sehr seltenes Naturspektakel in Namibia zu Gesicht bekommen würden. Wir sind schon ganz aufgeregt das dritte Land dieses Kontinentes zu besuchen.

 

Ich hatte keine vorgefasste Meinung zu Namibia. Bei dieser Reise läuft alles ganz anders als bei unserer Asientour: wir lesen immer nur kurz bevor wir einreisen etwas über das nächste Land – wenn überhaupt, manchmal haben wir uns allenfalls auf die Grenzüberquerung vorbereitet. Von daher habe ich keine Ahnung was uns erwartet – außer dass es ein großes Land ist (etwa doppelt so groß wie Deutschland) und nur besonders wenige Einwohner hat – 2,3 Millionen, also ungefähr so viele wie Kapstadt. Und ich weiß, dass es hier Dünen gibt – denn Jens will hier mit Micha Gleitschirm fliegen. Und ich habe eine leise Ahnung, dass es hier trocken ist.

 

 

There are different styles of dry. There’s Moon Valley, particularly dramatic with yellow sands and black minerals, Blutkoppe, where we had the whole area all to ourselves at night, hemmed in by high, rounded rocks that would probably take an hour to climb or Archer’s Rock, which along with the threatening storm made for some nice shots of Bruce. The sunset across the savannah at Gecko campsite is straight from “Out of Africa” and despite the trees, it’s really rather an arid landscape.

 

Es gibt verschiedene Varianten von trocken. Es gibt das Mondtal, besonders dramatisch mit gelbem Sand durchmischt mit schwarzen Mineralien; die Blutkoppe, wo wir die gesamte Szenerie für eine Nacht für uns alleine hatten – umgeben von hohen, abgerundeten Felsen, für die man vermutlich 1 Stunde Aufstiegszeit benötigen würde; oder der Bogenschützen-Fels, der mit einem herannahenden Gewitter im Hintergrund ein gutes Motiv für ein paar Schnappschüsse mit Bruce im Vordergrund bot. Der Sonnenuntergang über der Savanne am Gecko Campingplatz kommt direkt aus „Out of Africa“ und trotz der Bäume ist es eher eine trockene Landschaft.

Don’t forget to click on the first photo in each gallery and see them 1 by 1: much better viewing!

 

A severe weather alert meant we had to amend our route a little. The lady we hired Sandra’s car from was in a tizz with preparations for rain and wind at the end of a cyclone, which had headed in from Mozambique. Radio stations were advising buying food for 4 days and she had 2 What’sApp groups running with commentaries and advice. So we landed in Swakopmund on the coast, where it’s foggy and cool in the mornings and damp in the evenings, on account of the Atlantic Ocean, which is generally too cold to swim in here! But the fish restaurants, with views onto the crashing waves and sunsets are, are fantastic and we could never resist.

 

Aufgrund einer Schlechtwetterwarnung, mussten wir unsere geplante Route etwas umstellen. Die Dame, von der wir das Fahrzeug für Sandra mieteten, war in heller Aufregung mit Vorbereitungen für die zu erwartenden Regenfälle und Winde, die ein sich abschwächender Zyklon mit sich bringen sollten, der geradewegs von Mosambik quer über den Kontinent wanderte. Die Radiostationen gaben den Rat Nahrungsvorräte für 4 Tage einzukaufen und sie hatte zwei WhatsApp-Gruppen, in denen laufend Ratschläge und Kommentare zu dem Thema kommuniziert wurden. Also fuhren wir zunächst nach Swakopmund an die Küste, wo es aufgrund des hier sehr kalten Atlantiks morgens neblig und kühl und abends feucht ist! Aber die Fischrestaurants hier mit Blick auf die Brandung und Sonnenuntergang sind grandios und wir konnten einfach nicht davon ablassen.

 

 

This year’s wet season actually brought rain: a lot by Namibian standards, unlike in some recent years, where the country has been plagued by drought. We’re caught by surprise at how green, this otherwise arid ground can be and the vines producing grapes for juice are leafy green and succulent; after just 3 hours in the country there’s a short thunderstorm with bright lightening and sharp claps of thunder and just outside Windhoek to meet Sandra and Tom, all around us it’s high plateau (ca. 1,500m), verdant, hilly countryside (I hadn’t expected hills either): deep, fresh green and now and again some swathes of yellow dots: a seasonal flower, which blooms only for a shot time to then quickly be overrun by the ensuing, growing grass.

 

Die Regensaison in diesem Jahr brachte tatsächlich Regenfälle mit sich – und sogar besonders viele für hiesige Verhältnisse – in den letzten Jahren wurde das Land stattdessen von Dürren geplagt. Es war für uns sehr überraschend zu sehen, wie grün diese sonst so trockenen Landschaften sein können – die Reben produzieren hier Trauben für die Saftproduktion und erstrahlen mit grünen, fleischigen Blättern. Bereits nach nur drei Stunden in diesem Land treffen wir auf ein erstes kurzes Gewitter mit heftigem Blitz und Donner.

Auf dem Hochplateau um Windhuk in ca. 1500m Höhe dagegen sind wir von üppig bewachsenen Hügeln umgeben (mit Hügeln hatte ich auch nicht gerechnet), als wir Sandra und Tom abholen – ein tiefes dunkles Grün und ab und zu ein Teppich mit gelben Punkten darin: saisonale Blümchen, die nur für sehr kurze Zeit erblühen und bald von dem schnell wachsenden Gras überwuchert werden.

 

 

The fresh yellow continues throughout our trip with Sandra and Tom and we gasp in delight at the contrasts around us: the burnt red soil hiding under green grasses and yellow ponds of flowers. Beautiful!

 

Das frische Gelb begleitet uns während der gesamten Zeit mit Sandra und Tom und wir erfreuen uns der Kontraste, die diese um uns herum bieten – rot gebrannte Erde liegt versteckt unter grünem Gras und gelben Blütenteppichen. Wundervoll!

 

 

 

Deep orangey-red sand is the manifestation of the heat in the desert and creates the most remarkable dunes we’ve ever seen. They are deceptively high and my attempt to climb Big Daddy, at 350m one of the highest in the world, from the wrong side, with a hangover, ended, of course, in failure after about two-thirds of the way. The view was panacean: I was surrounded by burning red sand, looking across and behind to further dunes – an endless ocean of them – while way down below the creamy, dried and cracked clay defines where the water once flowed and the dead camel thorn trees form black, contorted, fantastical figures.

 

Tief orange-roter Sand ist die Manifestierung der Hitze in der Wüste und er bildet die beeindruckendsten Dünen, die wir je gesehen haben. Sie wirken kleiner, als sie in Wirklichkeit sind und mein Versuch Big Daddy (mit 350m Höhe eine der höchsten Dünen der Welt) vom falschen Ende her zu besteigen, mit einem Kater, scheitert natürlich kläglich nach etwa zweidrittel des Anstieges. Der Blick von dort oben war allerdings sehr heilend: Ich war umgeben von brennendem, roten Sand und konnte über und hinter weitere Dünen schauen – ein endloser Ozean von riesigen Dünen – während direkt tief unterhalb von mir der kremfarbene, trocken und gebrochene Tonboden die Stelle hervorhebt, wo einst Wasser stand und die abgestorbenen Akazienbäume bilden schwarz konturierte, fantastische Figuren.

 

 

 

Spitzkoppe is special, perhaps spiritual, maybe mystical, a certain presence I can’t describe. There wasn’t an earth-shattering revelation here, just an intense feeling of being at peace with the world. The boulders are smooth, round, reddened peaches flowing into their surreal surroundings, the setting sun as picturesque as it gets and the camps so far away from each other, and pretty empty anyway, you almost feel alone in the universe. It’s bush camping with facilities: curtained off “long drop” toilets (use your imagination), waste recycling apparently collected by a man on a donkey and attractive (no kidding!), outdoor, hot, natural stone showers at the entrance.

 

Die Spitzkoppe hat etwas ganz spezielles, vielleicht spirituelles, eventuell mystisches – eine gewisse Präsenz, die ich nicht wirklich beschreiben kann. Es gab hier keine weltverändernde Offenbarung – nur ein intensives Gefühl im Frieden mit allem zu sein. Die riesigen Felsen sind weich abgerundet und wirken wie gerötete Pfirsiche, die mit ihrer surrealen Umgebung verfließen. Die Sonnenuntergänge sind so bildgewaltig, wie es nur geht und die Stellplätze liegen so weit voneinander entfernt, und sind meist sowieso leer, dass man sich fast wie allein im Universum fühlt. Hier erlebt man Bush-Camping mit Ausstattung: Plumpsklos hinter Sichtschutzwänden, Mülltrennungscontainer, die regelmäßig von einem auf einem Esel reitenden Mann geleert werden und wirklich attraktive, heiße Freiluft-Duschen aus Naturstein am Eingang zum Park.

 

 

 

 

Namibia has a road network traversing 44,138 km but only ca. 6,000 km are paved. There are some off-road stretches, but the majority of the thoroughfares are gravel and most of them are in an excellent condition. We reduce our tyre pressure accordingly and sometimes engage 4WD for extra traction if necessary, then for the most part travel in comfort and ease at 80 to 100 km/h, slowly only for oncoming traffic.

The one road that is in a particularly corrugated state and shakes your bones until your fillings drop out, is the D707, a revered tourist track we didn’t want to miss: red dunes, vast, arid zones on one side, dry rock faces forming hills on the other and over and above, pristine, starry skies. But I have to say I actually slightly preferred a road just before that, which runs parallel to the Namib Rand Nature Reserve. White gravel road, red soil layer ahead, green mixing in on top and some white stripes on top before you hit the clear blue sky. How the desert awakened by the rain is exceptional, but on our maiden trip to Namibia, we’re never quite sure if this is commonplace or due to the unusually wet season.

 

Namibias Straßennetzwerk misst insgesamt 44,138 km, aber nur ca. 6000 km davon sind asphaltiert. Es gibt einige Offroad-Strecken, aber der Hauptteil besteht aus durchgängigen Pisten, die meist in exzellenten Zustand sind. Wir reduzieren entsprechend den Luftdruck unserer Reifen, nutzen oftmals unseren Allradantrieb um die Traktion zu verbessern und fahren meist problemlos und komfortabel mit einer Geschwindigkeit zwischen 80-100 km/h – langsamer nur bei kommenden Gegenverkehr und wir so etwaigen Steinschlag verhindern wollen.

Eine besonders heftige Waschbrettpiste, die deine Plomben herausfallen lässt, ist die sehr verehrte D707 und diese konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen: rote Dünen, weite harsche Zonen formen die eine Seite und trockene Felswände bilden Hügel und Berge auf der anderen Seite – zudem äußerst klare Sternenhimmel. Allerdings muss ich ehrlich gesagt gestehen, dass mir ein Straßenabschnitt vorher noch etwas besser gefallen hat – er läuft parallel zum Namib Rand Natur Reservat. Weiße Schotterpiste, vor uns Lagen von roter Erde, Grüntöne mischen sich ein an der Oberfläche und weiße Streifen zeigen sich am Übergang zum klaren blauen Himmel. Wie die Wüste durch die Regenfälle erwacht, ist wirklich einmalig! – Weil dies aber unser erster Besuch Namibias ist, sind wir uns nicht sicher, ob es hier meist zu dieser Zeit derart bunt zugeht, oder ob es die ungewöhnlich starken Regenfälle in diesem Jahr waren, die diese Farbenpracht entstehen ließ.

 

 

Finally, a few weeks later, arriving from Botswana, we return to Namibia in the very north-east of the country, to its panhandle, the Caprivi strip. It’s completely different to the arid scenes of the rest of the country: tropical, humid and deep, dark green. We camp on the Kwando River in Bwabwata National Park, at one of our nicest campgrounds so far, (we’ve almost given up looking for bush-camping spots) and hear the hippos grunting at night, see them bathing and grazing next day. Contributing to the exotic is the “Sausage Tree” (Kigelia), whose fruit dangle from the branches on the thinnest of strands, can be up to 2 feet long and weigh about 7kg each. Unsurprisingly, they look like sausages. We knew when we parked the car where we did, that these sausages looked rather menacing, but too lazy to move the car, we protected Bruce by lying our long cushions on the bonnet. At 4am there’s a thud awakens me briefly and when it’s light, we discover the damage: clever sausage hit Bruce’s unprotected windscreen, not the bonnet!

 

Ein paar Wochen später schließlich, als wir nochmals kurz von Botswana aus einreisen und so in den nordöstlichsten Teil Namibias vordringen, dem sogenannten Caprivi Zipfel, der auf der Landkarte wie ein Griff einer Bratpfanne wirkt. Diese Gegend zeigt sich völlig anders zu den trockenen Szenen des restlichen Landes: tropisch, feucht und tief, dunkles Grün. Wir finden einen der schönsten Stellplätze bisher in Afrika, auf einem Campingplatz (wir haben es fast aufgegeben nach Stellplätzen in der Wildnis zu suchen) im Bwabwata National Park entlang des Kwando Flusses und direkt am Flussufer. Wir hören wie die Nilpferde nachts grunzen und sehen ihnen am nächsten Tag beim Baden und Grasen zu. Einen zusätzlichen exotischen Touch erzeugt der riesige „Leberwurstbaum“ (Kigelia) an unserem Stellplatz, dessen wurstförmigen Früchte an dünnen Fäden von den Ästen herunterhängen. Diese Früchte werden bis zu etwa 60cm lang und können 7kg schwer werden. Wir wussten, das der Platz an dem wir für die Nacht parkten, die Würste recht bedrohlich wirkten – aber wir waren dann doch zu faul um das Auto umzuparken und bedeckten stattdessen die Motorhaube mit unseren langen Sitzpolstern um Bruce zu schützen. Um etwa 4 Uhr morgens werde ich kurz von einem dumpfen Geräusch geweckt und als es hell wird entdecken wir den Schaden: das schlaue Würstchen hat nicht die Motorhaube getroffen, sondern unsere Windschutzscheibe!

 

The national flag actually epitomises the particular colours we experience here. Even though it was designed with completely different meanings, for us they are the blue of the sky, the yellow of the flowers, the surprising green in the desert and the red of the soil, the dunes and Spitzkoppe.

After six weeks’ visit, Namibia was sad to see us go and the day we left, big fat teardrops fell from the clouds and splashed onto the ground around us. The feeling was quite mutual.

 

Die Nationalflagge zeigt die speziellen Farben auf, auf die wir hier in unserer Umgebung immer wieder treffen – obwohl diese eigentlich aus völlig anderen Gründen bei der Entwicklung gewählt wurden. Für uns allerdings steht Blau für den Himmel, Gelb für die Blumenteppiche und Rot für die Erde, die Dünen und die Spitzkoppe.

Nach sechs Wochen Besuch war Namibia traurig uns gehen zu sehen und am Tag unserer Ausreise liefen große Tränen aus den Wolken und platschten auf den Boden um uns herum. Dieses Gefühl war durchaus beiderseitig.

 

 

 

 

 

Animal Encounters in Africa: Part 1 – Namibia

Insects have never really been my thing. It’s one of the few occasions where my imagination really runs riot. The thought of creatures unexpectedly crawling around my body trying to get into places not so easy to flick them away, or worse still, landing in my frizzy hair and finding it so comfortable they want to make a nest there, or they flap around in it so much they get more tied up in the knots and I can’t get them out at all, is hideous! Ugh.

So I started this blog post in my head almost a year ago when we were still in Europe and I found more opportunities to experience insects first-hand. It was going to be entitled, “The Jog Blog“ or something like that and I was going to tell you what happened on my daily run. Only they weren’t daily and I can’t really run, only jog at best.

Insekten waren noch nie wirklich mein Ding. Sie erzeugen bei mir die wenigen Momente, bei denen meine Einbildungskraft mit mir durchdreht. Nur der Gedanke an diese Kreaturen, wie sie womöglich an meinem Körper herumkrabbeln und versuchen an Stellen zu gelangen, an denen ich sie nicht einfach nur schnell wegschnippen kann, oder noch schlimmer, wenn sie in meinen krauseligen Haaren landen und es dort so gemütlich finden, dass sie anfangen darin ein Nest zu bauen – oder sie flattern darin so wild rum, dass sie sich immer fester darin verknoten und es unmöglich für mich wird, sie da wieder heraus zu bekommen – das ist grässlich! Uuaah!

Also diesen BlogPost habe bereits vor fast einem Jahr in meinem Kopf begonnen – als wir immer noch in Europa waren und ich mehr Gelegenheit bekam neue Erfahrungen mit Insekten zu machen. Er sollte eigentlich den Titel „Der Jogging Blog“ tragen, oder so etwas ähnliches, und ich wollte Euch davon erzählen, was mir so alles passiert während meiner täglichen Läufe. Außer vielleicht, dass sie nicht wirklich täglich waren – und ich kann auch nicht wirklich laufen, sondern höchstens joggen.

Anyhow, on my generally early morning jaunts, I would often come across things we would normally miss from the car: huge spider webs, bringing me to an abrupt halt to then find my way around without running through them and have them sticking to my face and bare arms or a tortoise in Greece travelling almost as fast as me.

On Marble Beach, we were sitting on the bench outside a typical, little, white, Greek church enjoying the late afternoon sun, when we spotted a gecko. Cute little guy, but I know he’s got suckers under his feet and I don’t want him clinging to me. But he edges in, thinking I don’t notice. Jens laughs and tells me there is no way a gecko would want to walk over someone’s foot, they’d much rather go round. But you’ve guessed it, the next thing it’s not only running over my foot, but also up my leg! I squeal childishly and jump up so quickly that he leaps off!

It got to the point where I was jumping out of my skin at butterflies and wondering how on earth I would manage in Africa?! And now here we are…

Auf jeden Fall, während meiner frühmorgendlichen Ausflügen, begegneten mir oftmals Dinge, die wir normalerweise mit dem Auto verpassen würden: riesige Spinnennetze, bringen mich oftmals zu einem abrupten Halt, dann versuche ich einen Weg drumherum zu finden, damit ich auf keinen Fall hindurch laufen muss und mir das Netz im Gesicht und auf meinen nackten Armen kleben bleibt. Vermutlich ist eine Schildkröte fast so schnell wie ich beim Joggen in Griechenland.

Am Marmor Strand saßen wir auf einer kleinen Bank vor einem typischen, kleinen, weißen, griechischen Kapellchen und genossen die Nachmittagssonne, als wir einen Gecko entdeckten. Süßer kleiner Typ, aber ich weiß, dass er kleine Saugnäpfe an den Finger- und Zehenspitzen hat und ich will auf keinen Fall, dass er sich an mir festsaugt. Aber er kommt immer näher und glaubt tatsächlich, ich würde das nicht bemerken! Jens fängt an zu lachen und behauptet, dass ein Gecko ganz sicher nicht über einen Fuß läuft, sondern eher daran vorbei. Aber wie Du vielleicht schon vermutest, rennt er als nächstes nicht nur über meinen Fuß, sondern sogar mein Bein hoch! Ich fange sofort an kindisch zu kreischen und springe mit so viel Schwung auf, dass er wieder abspringt!

Es ist teilweise soweit gekommen, dass selbst Schmetterlinge es vermochten mich zu Tode zu erschrecken und ich fragte mich selbst: Wie um Himmelswillen soll ich das in Afrika aushalten?! – Und jetzt sind wir mittendrin…

The best thing is, I’ve discovered there’s someone else in the world, who is just as scared of insects as I am: my godson Tom. Of course I can’t let him know that, I have to make him see he is being daft (which he is, just like me) and so I have the bravest face on for the ten days he and Sandra visit us in Namibia, like I don’t care and they don’t bother me in the slightest. Yes, yes, it’s fine that a huge moth is landing on me every 10 seconds and it’s dark and I don’t know where it’s going to land next. But now it’s Tom who is squealing and running away, flapping his arms around his head, and I can sit back, smug as a bug in a rug and think, “Well at least I don’t run away….ahem!”

Although scorpions are supposed to abound here, with at least 15 different types, we never got to see a single one. Tom, on the other hand, is so tunnel visioned to creepy crawlies, he manages to spot one in an ablution block (southern African for “washing facilities,” be it yourself, your clothes or your dishes) somewhere along the way.

Das hilfreichste bei dieser Angelegenheit ist allerdings, dass ich entdeckt habe, dass es in dieser Welt eine weitere Person gibt, die genauso ängstlich ist wie ich: mein Patensohn Tom. Ich darf mir das natürlich nicht anmerken lassen, solange er vor Ort ist – ich muss so tun als ob er spinnt (und er spinnt – genauso wie ich) und somit mache ich die mutigsten Gesichtausdrücke während der 10 Tage, die Sandra und Tom uns hier in Namibia besuchen – so als ob mir die Insekten überhaupt nichts ausmachen und mich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen können. Ja, Ja – es ist überhaupt kein Problem, dass diese Motte alle 10 Sekunden auf mir landet – und es ist dunkel, und ich habe keine Ahnung wo sie als nächstes landen wird.

Aber jetzt ist Tom dran kreischend wegzurennen, mit um den Kopf schlagenden Armen, und ich kann mich ruhig zurücklehnen, wie eine selbstgefällige Made im Speck und denken – „Nun ja, wenigstens laufe ich nicht davon… ahem!“

Obwohl es hier eigentlich überall Skorpione geben soll, haben wir es bisher noch nicht geschafft einen von den 15 Typen zu Gesicht zu bekommen. Tom allerdings, hat einen derartigen Tunnelblick für Krabbeltiere jeglicher Art hat, schaffte es tatsächlich einen zu entdecken auf dem Weg zum Ablution Gebäude unseres Campingplatzes (so nennt man hier im südlichen Afrika die Waschgebäude in denen man sich selbst, die Wäsche und das Geschirr waschen kann).

Hover your mouse over the photos for some comments from us
Watch through to the end, after the slow start

 

Jens isn’t totally immune to insects either. While he feels no emotions at all getting rid of a fluttering massive moth or small spider with his bare hands (!), he is incredibly afraid of ants! And there are zillions of them under the earth’s crust. No matter where we stop: on sand, grass or soil, there are always ants milling around, without fail. Very big ones (nearly an inch long), microscopic ones, fat ones, long-legged ones, black ones, brown ones, Speedy Gonzales ones, slow curious ones, crawling up your leg ones and, the ones he is really be scared of: the aggressive I want to get into your car with my whole colony ones. Since Amanda & Andrea had a small overnight invasion into their van, Polenta, in Thailand, who made themselves comfy for over 3 months, getting into every square millimetre, including in the closed flour jar, Jens is myrmecophobic!

Jens ist übrigens auch nicht völlig immun gegen Insekten. Er zeigt zwar keinerlei Emotionen, während er eine riesige Motte oder kleinere Spinne mit der bloßen Hand auffängt und los wird (!), aber er hat unglaubliche Angst vor Ameisen! Und davon gibt es hier Trillionen unter der Erdkruste. Egal wo wir anhalten – im Sand, auf Gras oder dunkler Erde – die Ameisen sind einfach überall am rummachen, ohne Ausnahme. Es gibt riesige (2cm lange), mikroskopisch kleine, dicke, langbeinige, schwarze, braune, Speedy-Gonzales-schnelle, Beine hochkriechende, sehr neugierige langsame und die speziellen, vor denen er die besondere Angst hat: die aggressiven, ich-will-sofort-mit-meinem-gesamten-Volk-in-dein-Auto-rein Ameisen. Diese Angst rührt aus der Zeit, als Amanda & Andrea in Thailand eine Übernacht-Invasion in ihren Bus, Polenta, erlitten. Die machten es sich dort für über 3 Monate gemütlich und drangen derweil zu jedem Quadratmillimeter des Fahrzeuginneren vor – selbst in die bestens verschlossene Mehldose. Jens leidet an Myrmecophobie!

 

As evening approaches and we have to find somewhere to sleep, Jens groans inwardly, whenever he hears me cry, “Yuk! The place is infested with …. add appropriate name of insect, depending on where we are!” After driving through the Kuiseb Canyon in the Namib-Naukluft National Park it was the beetles camouflaged as fat spiders. Slowed by the heat, they appear very jumpy at our presence in the beginning, until they are so inquisitive they are absolutely everywhere: on the BBQ togs, in the BBQ itself, up the chairs, under the box and “Nooooooo, get him off my trouser legs!!!!”

Sobald der Abend näher kommt und wir nach einem geeigneten Stellplatz suchen, stöhnt Jens innerlich, wenn er mich mal wieder jammern hört, „Igitt! Hier wimmelt es nur so von ….. setzte hier den Namen des entsprechenden Insektes ein, abhängig davon, wo wir uns gerade befinden!“

Im Anschluss an unsere Durchfahrt durch den Kuiseb Canyon, waren es Käfer – getarnt als fette Spinnen. Von der Hitze normaler Weise verlangsamt, scheinen sie zunächst eher schreckhaft in unserer Nähe, bis sie dann aber derart neugierig werden, dass sie wirklich überall rumklettern: auf den Steinen unserer Feuerstelle, dann auf dem Grill selbst, am Stuhl hoch, unter unserer Stellkiste und „Neiiiiiiin, mach sie sofort weg von meinem Hosenbein!!!“

 

Talking of legs. Sandra took a special souvenir home with her. A loo stop in the dark when we were all in bed leads to a panic scream. This long, fluffy thing (well the photo is the caterpillar’s sister) had the audacity to crawl up her bare leg into her trouser leg and paid for it with his life. Sandra’s sentence for the murder was a large, swollen red patch on her thigh which stayed with her at home for quite some time.

Apropos Beine. Sandra hat sich ein ganz spezielles Souvenir mit nach Hause gebracht. Bei einem nächtlichen kleinen Geschäft ihrerseits im Dunkeln und während wir Anderen alle bereits im Bett lagen, erschallt draußen ein panischer Schrei. Dieses lange und haarige Ding (auf dem Foto sieht man vermutlich die Schwester der Raupe) hatte tatsächlich die Frechheit ihr nacktes Bein hoch und hinein in ihr Hosenbein zu kriechen und die Raupe bezahlte die ganze Aktion mit ihrem Leben. Sandra wurde für den Mord mit einem großen, geschwollenen, roten Fleck auf ihrem Unterschenkel bestraft, der sie noch lange Zeit mit nach Hause begleitete. 

 

Fortunately for us, despite more evening moths, it’s more the huge animals we get to see in Erindi Private Game Reserve, to celebrate Sandra’s big birthday, and afterwards in Etosha National Park. The first is a giraffe. And it’s not even in the park enclosure: he’s outside having a nice time, minding his own business; this is his garden after all. For once, Sandra is speechless, she’s so surprised at the sight! We love giraffes: they are so elegant and graceful, while at the same time looking like they might have two left feet.

Zu unserem Glück und trotz weiterer nächtlicher Motten, sind es in erster Linie die Großtiere, die wir im Erindi Privat Game Reserve zu sehen bekommen, während wir gleichzeitig Sandras runden Geburtstag feiern und später sehen wir weitere Tiere im Etosha National Park.

Das erste Tier eine Giraffe – ganz in der Nähe der Straße und nicht einmal innerhalb des Parks: sie steht so rum und hat eine entspannten Nachmittag – dies ist schließlich ihr eigener Garten. Sandra verschlägt es tatsächlich die Sprache vor lauter Überraschung. Wir lieben Giraffen: sie sind so elegant, grazil – und gleichzeitig wirken sie als ob sie zwei linke Füße hätten.

 

 

We wonder if there are more springboks in Namibia than people? The people population is just over 2 million (that’s almost 3 people per square km) and we are sure the springboks are more! Note: checking online tells us it’s not quite the case, but they are almost half, at at least 750,000.

Wir fragen uns ob es in Namibia mehr Springböcke als Einwohner gibt? Die Einwohnerzahl des Landes liegt bei knapp über 2 Millionen (das sind nur fast 3 Einwohner pro Quadratkilometer) und wir sind uns eigentlich sicher, dass es hier mehr Springböcke gibt.

Notiz: wir haben das online gecheckt und es scheint jedoch nicht ganz der Fall zu sein. Man schätzt, dass es nur fast halb so viele Böckchen hier gibt – mindestens aber 750.000.

 

Oryx are odd creatures. They have black and white faces like masks for a performance in an Indian theatre, which hide all facial expressions. They have black thighs and knee-high white socks, like a local in the Caribbean wearing Bermuda shorts. They also don’t think much of the gawping tourists: as soon as we approach and are getting the camera ready, they turn away and show their impressive backsides in decided disgust.

Oryx sind irgendwie komische Kreaturen. Sie haben schwarz-weiße Gesichter – wie Masken bei einer Aufführung in einem indischen Theater, die alle Gesichtausdrücke verstecken. Sie haben schwarze Fußgelenke und kniehohe weiße Socken – wie ein typischer Bermuda Bewohner in der Karibik sie zu seinen Shorts trägt. Sie halten auch nicht viel von gaffenden Touristen – sobald wir näher kommen und unsere Kamera zücken, drehen sie sich um und zeigen uns ihr beeindruckendes Hinterteil in Abscheu.

 

African animal encounters wouldn’t be complete without zebras and we see plenty of them all over the place. The closest encounter was arriving at a rare, wild camping spot and four of them are grazing just at the end of the short, narrow valley. They keep a sensible distance and watch us from the hill. Stocky, muscly, little wild horses. They’re always on the alert, each with their unique fingerprint of stripes that continue through their stubby manes and they gleam in the bright sunshine.

Afrikanische Tierbegegnungen wären nicht komplett ohne Zebras und die finden wir hier in jeder Gegend. Eine der nahesten Begegnungen war, als wir uns einen der wenigen Wild-Camping Spots ausgesucht hatten und 4 von ihnen sich direkt am Ende des kleinen Tales befanden. Sie halten einen gewissen Sicherheitsabstand und beobachten uns von einem kleinen Hügel. Stämmige, muskulöse, kleine Wildpferde. Immer auf der Hut und alle mit ihrem unverwechselbaren Fingerabdruck auf dem Körper – er reicht sogar bis in die letzte Haarspitze Ihrer bürstigen Mähne- wunderschön strahlend im hellen Sonnenlicht.

 

At the artificial waterhole in Erindi, eyes trace your movements from the water’s surface. Then you see the ears. Then comes the most enormous mouth with huge white teeth: he obviously goes to a good dentist as he yawns and stretches Five minutes later, he hauls up his heavy self, out of the water and lumbers onto the grass in front of us. Followed by his mother and a very protective father. We almost feel intimidated, but we’re safely behind a fence. It’s akin to a zoo, but then we realise actually it’s us who is caged in! They can roam around freely and as it becomes almost too dark to see, the wide-reaching spotlights illuminate the waterhole and a couple of crocs become apparent, dozing at the water’s edge, while a whole theatrical curtain of springbok pass from right to left in the background.

An einem künstlich angelegten Wasserloch in Erindi, beobachten dich Augen direkt von der Wasseroberfläche aus. Dann siehst du die Ohren. Dann taucht der enorme Mund auf mit riesigen weißen Zähnen – er hat wohl einen sehr guten Zahnarzt – dann gähnt er ausgiebig und fünf Minuten später streckt er sich und hievt sich anschließend selbst aus dem tiefen Wasser und bewegt sich recht schwerfällig über das Gras direkt vor uns. Nach ihm folgen seine Mutter und anschließend der beschützende Vater. Wir fühlen uns leicht eingeschüchtert, allerdings stehen wir hinter einem Zaun in Sicherheit. Es hat etwas von einem Zoo, aber dann realisieren wir, dass eigentlich wir die Eingezäunten sind! Sie können sich frei bewegen und es wird langsam zu dunkel um noch etwas zu sehen. Dann erstrahlen weitreichende Scheinwerfer und wir entdecken zwei Krokodile die am gegenüberliegenden Ufer dösen und im Hintergrund läuft eine ganze Herde von Springböcken theatralisch von links nach rechts.

Listen to the sounds as well!

 

Tom seems to have a wish list in his head of which animals he would like to see and now and again he says something like, “I’d love to see an elephant,” and round the next corner, what appears but an elephant. He’s scratching his bum on a termite hill, but he’s so heavy, the mound collapses below him, it’s quite comic! A short drive later and a whole herd crosses the road ahead of us, at least 20 of them, the last one across a small baby, wagging its tail. So cute!

Tom scheint eine Tickliste mit Tieren im Kopf zu haben, die er unbedingt vollständig abhacken möchte und ab und zu sagt er zum Beispiel: „Ich würde zu gerne jetzt einen Elefanten sehen.“ – Und was erscheint direkt hinter der nächsten Ecke – ein beeindruckender Elefant. Er ist gerade dabei seinen Hintern an einem Termitenhügel zu kratzen, aber er hat so viel Gewicht, dass der Termitenbau neben ihm zusammenbricht – eine recht skurrile Szene! Ein Stückchen weiter kreuzt plötzlich eine ganze Herde die Piste vor uns, mindestens 20 Elefanten und der Letzte von ihnen ist noch ein kleines Baby mit wedelndem Schwanz. So was von süß!

Wait for the baby!

 

All that remains now on the tick list are rhinos and lions. As the former are so shy, we never expected to see any. We’ve just travelled from the relatively recently opened West Gate to Etosha and are camping at Olifantsrus camp. Luckily a ranger comes over and tells everyone there’s a black rhino approaching! We hurry as quickly, but quietly, as possible across the elevated walkway to the hide overlooking the watering hole. We all sit in awed silence, like at prayers in a cathedral. After a few brief moments he’s already munched and waddled his way almost out of view, into the dusk and there’s nothing left for us to do except enjoy the gloriously setting sun. Two days later we are lucky enough to see 3 white rhinos in the distance, too.

Jetzt fehlen nur noch Nashörner und Löwen auf der Tickliste. Weil die Ersteren so besonders scheu sind, erwarten wir eigentlich nicht wirklich welche zu entdecken. Wir waren heute von dem vor kurzem eröffneten Westtor des Etosha Parks gestartet und übernachten im Olifantsrus Camp. Glücklicherweise kommt ein Parkwächter vorbei und sagt allen, dass gerade ein Nashorn sich nähert! Wir machen uns sofort auf den Weg, möglichst leise, über den erhöhten Steg zum Aussichtsturm am Wasserloch. Wir alle setzten uns in andächtiger Stille – wie beim Gebet in einer Kirche. Nach wenigen kurzen Momenten zieht es leider wieder mampfend und stampfend von dannen und wir können es kaum noch in der Weite und Dämmerung erkennen. Uns bleibt nichts anders übrig als den glorreichen Sonnenuntergang zu bestaunen. Zwei Tage später haben wir wieder das Glück drei weitere Nashörner aus der Entfernung zu beobachten.

 

It’s not just animals on the ground we encounter either, there are plenty of the winged variety too. Gruff-looking vultures sitting atop trees or circling overhead, funny flamingos moving en masse to one point then turning, again en masse, in another random direction. Like insects, I’m not keen on bats either. While trying to star gaze one night, and Namibia has HUGE starry skies, we have to beat a retreat into bed as 2 bats keep flying up to us and getting within 15cm of our faces, before their sonar beep to them to change course.

Es sind natürlich nicht nur Tiere auf dem Boden die uns begegnen – es ist auch eine Menge Geflügel unterwegs. Grimmig aussehende Geier sitzen auf Bäumen oder drehen Kreise in der Luft. Lustige Flamingos bewegen sich in Massen synchron – erst in die eine Richtung und drehen dann gemeinsam ab in eine andere zufällige Richtung.

Fledermäuse begeistern mich genauso wenig wie Insekten. Eines Abends beobachten wir wieder einmal die Sterne – der Sternenhimmel in Namibia ist echt der Wahnsinn – als 2 Fledermäuse anfangen uns immer wieder ganz knapp vor das Gesicht zu fliegen (bis auf ca 15 cm), bis ihr Sonarpiepen sie dann doch noch dazu bewegt kurz vorher abzudrehen. Uns bleibt leider nichts anderes übrig als uns ins Bett zurückzuziehen.

On this gallery and those below, click on the first photo for larger format and to read our comments or the names

Monkeys and baboons pop up all over the place. And I have to tell you, they are not as sweet as they might appear. They are big, quick and loud! And they are specialised in stealing things from campsites, so we are careful to pack everything away and close the doors. On one of our first days in the country, we forgot about them and as we were drinking our morning coffee outside, still half asleep, with the back doors wide open as usual, I suddenly see a cheeky monkey looking at me out of one of Bruce’s windows from the inside! In utter surprise I scream as loudly as I can to try to scare him out. Jens reacts, equally shocked, by leaping onto the front seat, as, having not noticed anything of the monkeys, thinks there must be a lion or something similar nearby, ready to attack us! Wish we had it on video!

One evening in a canyon of the Waterberg Plateau we hear the baboon chiefs calling to each other across the valley. It’s almost bloodcurdling. Tom and Jens see them lunge passed us, only metres away. They are beside themselves as they excitedly explain afterwards how big and impressive they are when you are not sitting in the safety of your car – one mother with her baby piggyback, even screamed at them loudly and protectively, showing her impressive teeth, to make sure they would not attempt to get any closer to her.

Affen und speziell Paviane tauchen auch immer wieder auf. Und glaubt mir, sie sind nicht so süß wie sie zunächst erscheinen. Sie sind groß, schnell und laut! – Und haben sich darauf spezialisiert Dinge von Campingplätzen zu stehlen – wir müssen also immer alles sicher im Auto verstauen und alle Türen schließen.

Einmal haben wir es vergessen, als wir morgens – noch halb schlaftrunken und kaffeetrinkend – außen neben Bruce saßen und die Hecktür wie früher einfach offen stehen gelassen hatten. Plötzlich sehe ich wie mich ein Affe durch das Seitenfenster aus dem Inneren von Bruce beobachtet. Vor lauter Schreck schreie ich mit aller Macht los, um ihn aus dem Auto zu scheuchen. Jens, der von der ganze Sache nichts mitgekommen hatte erschrickt dermaßen, dass er mit einem Satz auf den Fahrersitz flüchtet, weil er vermutete das ein Löwe oder etwas ähnliches gerade dabei war uns anzugreifen. Ein Szene für die Götter!

In einem Canyon des Waterberg Parks hören wir wie die Paviangruppenführer sich gegenseitig quer über das gesamte Tal zurufen. Da gerinnt einem das Blut in den Adern. Tom und Jens beobachten am nächsten Morgen wie eine große Gruppe an unserem Camp vorbei zieht. Beide erzählen später aufgeregt von der Situation – wenn man nicht im Schutze unserer Autos sitzt wird einem erst klar wie groß und beeindruckend diese Paviane sind – eine Mutter zum Beispiel trug ihr Baby auf dem Rücken und als sie bemerkte, dass Tom und Jens in der Nähe waren, schrie sie beide lautstark und zum Schutz ihres Babys an und zeigte dabei ihre beeindruckend langen Zähne – nur um sicherzustellen, dass die beiden keinen Versuch unternehmen noch etwas näher zu kommen.

 

Leopards are shy creatures and nocturnal hunters, so we are amazed to see one crossing the road in Erindi, lumbering into the bushes as slinky as he can manage. But the moment is too quick and too far away to take a photo.

Leoparden sind auch besonders scheue Tiere und nachtaktive Jäger – wir sind von daher sehr überrascht, als wir dann tatsächlich eine solchen beobachten, wie er eine Piste in Erindi überquert, um dann direkt wieder so unauffällig aber katzenhaft wie möglich im Bush zu verschwinden. Leider ist der Moment zu kurz und weit entfernt, um mit einem Foto festzuhalten.

Watch the chattering squirrel instead!

Lion! Lion! Lion!” Thank goodness we have walkie talkies and Tom’s sharp eyes. Jens and I have already whizzed by, thinking we’ve no chance now of finding the elusive lions. Even in Erindi we only saw their footprints, never the real thing. Such a shame we are here in rainy season, when the wild animals are scattered all over this park a little larger than the size of Israel. We reverse back the 200 metres and there, right next to the road is a male lion, panting in the shade of a tree, behind him 2 further youngsters. It is a sublimely majestic sight and we have goose pimples in our excitement. It’s incredible to think we are right next to them, just watching them sit and sniff at the breeze appreciatively.

Löwe! Löwe! Löwe!” Zum Glück haben wir Funkgeräte und Toms scharfe Augen dabei. Jens und ich waren bereits vorbeigefahren und dachten sowieso, dass wir kaum eine Chance haben würden einen schwer zu entdeckenden Löwen zu finden. Selbst in Erindi hatten wir nur Abdrücke der Tatzen im Sand entdeckt, aber nie die Großkatze in voller Gestalt. Irgendwie echt schade, dass wir gerade in der Regensaison hier sind, in der sich alle Tiere über das gesamte Gebiet verteilen – es ist etwas größer als die Fläche Israels. Wir fahren ca. 200m vorsichtig rückwärts und da, direkt neben der Straße, liegt ein männlicher Löwe, dösend im Schatten eines Baumes, und hinter ihm zwei weitere jüngere Löwen! Es ist ein majestätischer Anblick der alles andere übertrifft und wir bekommen Gänsehaut von unserer Begeisterung. Es ist wirklich unglaublich zu erleben, dass wir direkt neben ihm stehen und dabei zusehen wie er dort sitzt und genussvoll die Brise einatmet.

And to round it off: some more of the adorable creatures we managed to get photos of:

Hopefully we can amuse you with further stories as we continue across the continent.

Hoffentlich können wir Euch in Zukunft mit weiteren solchen Geschichten amüsieren, während wir unsere Durchquerung des Kontinentes fortsetzen…

Until next time!

Bis zum nächsten Mal!