Burying the hatchet in Rwanda

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Rwanda >> 12-25 July >> 907km
We read joy and happiness on the people’s faces as we wiggle our way along the winding, wooded, and perfectly tarred road to the capital, Kigali, from the border. It’s late Sunday afternoon and plenty of people are out on the streets, contentedly whiling away their precious, free hours under the painted porticos of the small shops lining the main roads; school-going teenagers gently flirting in their uniforms; juicy red tomatoes, purple onions and brown-skinned potatoes spread out on roadside tables, enticing passers-by to drool, or better still, stop and buy; colourfully-dressed women with their babies hanging on their backs, held in place with a large cloth; men pedalling their bicycles, laden down with passengers, or sacks of coal, or maize or whatever. The place is alive! Village after village. Life hangs in the air; unconsciously celebrated.

Freude und Glück strahlen uns auf den Gesichtern der Leute entgegen, die wir auf der perfekten Teerstraße sehen als wir den geschlängelten, bewaldeten Weg von der Grenze zur Hauptstadt Kigali fahren.  Es ist später Sonntagnachmittag, viele Leute verbringen ihre kostbaren freien Stunden unter den bemalten Kolonnaden der kleinen Läden, die überall entlang der Hauptstraße zu finden sind.  Schulpflichtige Teenager flirten zärtlich in ihren Schuluniformen; bunt gekleidete Frauen schlendern durch die Mengen mit ihren Babys, die in einem großen Tuch auf den Rücken gebunden sind;  Männer treten in die Pedale, beladen mit Passagieren oder Kohle-, Mais- oder Was-auch-immer-Säcken. Saftige rote Tomaten, lila Zwiebeln und braunhäutige Kartoffeln liegen dekorativ auf Tischen am Straßenrand, um sie Passanten verlockend nah zu bringen, ihren Appetit anzuregen oder, noch besser, etwas zu kaufen.  Alles hier ist voller Leben!  In jedem Dorf hängt die Vitalität in der Luft, unbewusst zelebriert.

 

We’re excitedly full of anticipation: We’re looking forward to the dark history lesson and the emotional reaction that may invoke, as macabre as that might seem. We’re keen to the put the country’s past into perspective: our own, within Africa, across the world. We’re hoping to understand.

Wir sind aufgeregt, voller Vorfreude: es mag makaber klingen, aber wir freuen uns auf die Lehren der dunklen Geschichte Ruandas, und die ergreifenden Gefühle, die uns erwarten.  Wir sind daran interessiert, Ruandas Geschichte zu relativieren: unsere eigene Perspektive, die von Afrika, wie auch die der restlichen Welt.  Wir hoffen ein besseres Verständnis zu bekommen.

But how can you ever understand? On paper we interpret the words ‘bludgeon’, ‘torture’, ‘rape by a man intentionally chosen as he is HIV+’, ‘kill a neighbour’, ‘slaughter’, ‘betray’, ‘witness your whole family being murdered, one by one.’ But we can’t fathom it.

The preserved skeletons laid out on tables in Murambi, still twisted in the agony of their last moments; almost touching the dusty rags of clothing, piled up on the church pews where they had been shot in Nyamata church, or where the children had been hurled round by their legs, as their heads bashed against the walls until they were no more at Ntarama church; or the masses of coffins in the glass-covered graves, row upon row, towering 4 or 5 high, each filled to the lid with the unmatched bones and skulls of up to 50,000 human beings. Our eyes see it all, but still we cannot comprehend.

To the churches, to the unfinished technical school and to their local sports grounds, the people were lured to these refuges on false promises of safety. We shudder at the inhuman betrayal by those in the highest positions of implicit trust: your teachers, your priests, your mentors. We hear the guide talking, but we can’t swallow the immense reality.  How can you?

Doch wie kann man es je wirklich verstehen? Aus dem Schriftlichen interpretieren wir die Wörter, “geknüppelt”, “gefoltert”, “vergewaltigt von einem Mann, der dafür absichtlich ausgesucht wurde, weil er HIV Positiv ist”, “einen Nachbarn töten”, “geschlachtet”, “verraten”, “miterleben, wie deine ganze Familie ermordet wird, einer nach dem anderen”.  Aber wir können es nicht ergründen.

Die erhaltenen Skelette, die auf Tischen in Murambi ausgelegt sind, noch immer in der verkrümmten Qual ihrer letzten Momente erhalten; dicht vorbei an den staubigen Kleiderfetzen auf den Kirchenbänken gestapelt, da, wo die Besitzer der Kleider in der Nyamata-Kirche erschossen wurden; oder in der Ntarama-Kirche, wo die Kinder an ihren Beinen herumgeschleudert wurden und ihre Köpfe gegen die Wand geschmettert wurden  bis sie leblos waren; oder die Massen von Särgen in den mit Glas bedeckten Gräbern, Reihe um Reihe, 4 oder 5 aufeinander gestapelt, jeder Sarg bis zum Deckel gefüllt mit nicht zueinander passenden Knochen und Schädeln von bis zu 50.000 Menschen.  Unsere Augen nehmen alles wahr, dennoch können wir es nicht fassen.

Die Menschen wurden teilweise mit falschen Versprechungen auf Schutzorte angelockt: zur Kirche, zur halbfertigen technischen Schule, zu örtlichen Sportplätzen.  Wir schaudern über den unmenschlichen Verrat, ausgeübt von denen in den höchsten Stellungen des Vertrauens: Lehrer, Priester, Ratgeber.  Wir hören einem Reiseführer zu, aber wir können die schwere Realität nicht nachempfinden.  Wie soll man das können?

Within 100 days, at least 800,000 people were killed at the beginning of 1994. They weren’t only Tutsi: also Hutu moderates and Tutsi sympathisers. Over half a million Rwandans managed to escape the country, but for the Tutsi, fleeing was impossible: checkpoints barred their way while their ID cards exposed their ethnicity. The planning and training had been going on for months, even years. The media infiltrated the subconscious of the people, as they incited hatred: Tutsis were labelled cockroaches and the “Hutu Ten Commandments” published in a pro-Hutu newspaper in 1990 claimed they considered any Hutu a ‘traitor’ if he ‘marries a Tutsi woman or makes a partnership with a Tutsi’ and so on.

For at least a year, young, willing citizens were being trained as members of the Interahamwe (“Those who fight/work/stick together”) militia to specifically eradicate the Tutsi. An informant prior to the genocide claimed they could butcher up to 1,000 within 20 minutes.

Anfang 1994 wurden mindestens 800.000 Menschen innerhalb von nur 100 Tagen getötet.  Es waren nicht nur Tutsi: auch gemäßigte Hutu und Tutsi Sympathisanten waren betroffen.  Über eine halbe Million Ruander gelang es aus dem Land zu flüchten; aber für die Tutsis war die Flucht fast unmöglich: Checkpoints verriegelten ihre Wohngebiete, ihre Personalausweise entblößten ihre “ethnische” Zugehörigkeit als Tutsi. Die Planung des und das Training für den Genozid war schon seit vielen Jahren im vollen Gange.  Die Medien infiltrierten das Unterbewusstsein des Volkes mit Hass: Tutsis wurden als Kakerlaken bezeichnet und die “Hutu Zehn Gebote”, die 1990 in einer Pro-Hutu-Zeitung veröffentlicht wurden, legten fest, dass jeder Hutu, der eine Tutsi Frau zu sich nimmt oder mit einem Tutsi in Partnerschaft ist, usw., als Verräter angesehen sein würde.

Bereits ein Jahr zuvor wurden motivierte, junge Bürger als Mitglieder der Interahamwe (“Die, die kämpfen / arbeiten / zusammenhalten”) Milizen ausgebildet, mit dem einzigen Ziel die Tutsi gänzlich auszurotten. Ein Informant behauptete vor dem Genozid, dass sie innerhalb von 20 Minuten bis zu 1.000 Tutsis schlachten könnten.

It is hard to digest the UN’s (and surprisingly and specifically, Kofi Anan’s) unwillingness and refusal to intervene at this point, as it was outside their mandate, despite the entreatments of the UN peace-keeping Force Commander in Rwanda.  We almost choke trying to swallow the details of the French not only initially equipped the Interahamwe, but their Operation Turquoise resulted in providing a safe zone for an estimated 2 million fleeing genocidaires and an escape route into Zaire, today’s Democratic Republic of Congo, where they still haven’t been brought to justice.

And as we are learning throughout our Africa sojourn, it’s difficult to stomach the effects of colonialisation: A hundred and ten years ago, Tutsi and Hutu were purely socio-economic, and not racial classifications, within all 18 clans of the country. Upward progression for the Hutu and downward mobility for the Tutsi were entirely possible in theory, due to marriage or a change in circumstances. Then came the endorsement of the Tutsi minority monarchy and the general advancement of the ‘intellectually superior’ Tutsi by the Germans, along with the additional introduction of ethnic branding on ID cards in 1932 by the Belgians or the definition of a Tutsi as any man in perpetuity, owning 10 cows or more. So the pawns of strife were already set in place.

Es ist hart zu verdauen, dass sich die UN (und überraschend insbesondere Kofi Anan) zu diesem Zeitpunkt entschieden hatte nicht einzuschreiten, da sie der Meinung war, das es außerhalb ihrer Befugnisse lag  – und das obwohl die UN-Führung in Ruanda dringend eine Bewilligung angefordert hatte. Wir verschluckten uns fast, als wir erfuhren, das Frankreich anfangs nicht nur die Waffen für die Interahamwe lieferte, sondern nach dem Genozid auch noch mit der “Operation Turkis” für eine Sicherheitszone sorgte, die es geschätzten 2 Millionen Menschen und insbesondere den verantwortlichen Tätern ermöglichte in das damalige Zaire, der heutigen Demokratischen Republik Kongo, zu flüchten, wo sie bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen werden konnten.

Während unsere gesamten Afrikareise ist es immer wieder schwer zu ertragen was Kolonialisierung hier angerichtet hat. Vor 110 Jahren waren Tutsi und Hutu nur rein sozial-ökonomische Klassifizierungen – und keineswegs ethnische oder rassistische – und es gab diese Klassifizierung innerhalb aller 18 Stämme, die ansässig waren. Es war durchaus möglich als Hutu in die höhere Stufe der Tutsi aufzusteigen durch beispielsweise Heirat oder auch umgekehrt als Tutsi abzusteigen bei geänderten Lebensumständen.

Doch dann folgte die besondere Unterstützung der Minderheitsmonarchie der Tutsi durch die Deutsche Kolonialmacht und die ausdrückliche Bevorzugung der “intellektuell überlegenen” Tutsi. Dann folgte die Einführung der “ethnischen” Brandmarkung der Bevölkerung in ihren Ausweisen durch die Belgier 1932. Jeder Mann der zu diesem Zeitpunkt 10 oder mehr Kühe besaß wurde auf ewig als Tutsi deklariert und damit auch alle seine Nachfahren. Somit wurde die Basis für zukünftige Konflikte geschaffen.

We walk numbly through the churches and witness the blood-stained walls, we sit and watch the interviews with survivors in the excellent Genocide Museum in Kigali, bringing home the recency of the events. We see the holes in the walls from the gunshots, the torn clothes hanging in the back rooms and the tears well up in our eyes.

As the information and images sink in, by the evenings we are asking questions to each other. What is Rwanda missing in its society now? For many are now with no grandparents for advice or personal history; with no parents for education or endless love. Who can be your role model? How can you treat trauma? How many grieving hearts are there now? How many people cannot trust enough to love? How can you forgive? How can you move on?

Wir gehen starr durch die Kirchen und sehen die blutbefleckten Wände; wir sehen uns im hervorragenden Genozid-Museum in Kigali Interviews mit den Überlebenden an, was an die Neuheit dieser Ereignisse erinnert.  Wir sehen die Schusslöcher in den Wänden, die zerrissenen Kleider in den Hinterräumen, und uns kommen die Tränen.

Als die Informationen und die Eindrücke allmählich in unser Bewusstsein einsinken, stellen wir Abends einander Fragen:  Was fehlt heutzutage in Ruandas Gesellschaft?  Viele Menschen wachsen jetzt ohne Großeltern auf, die man um Ratschlag bitten könnte, oder um ihre persönliche Geschichte befragen könnte; ohne Eltern, die Bildung anbieten könnten, und endlose Liebe darstellen.  Wer kann nun Vorbild sein?  Wie wird Trauma behandelt?  Wie viele trauernde Herzen gibt es jetzt in diesem Land?  Wie viele Leute können nicht genug Vertrauen entwickeln, um zu lieben? Wie kann man so etwas jemals verzeihen? Wie geht es weiter?

 

And yet, reconciliation, another recurring theme for us in Africa, embodied in Mandela and at least initially, in Mugabe, has been enormously pivotal in helping rebuild the country into a nation; along with massive international investment, undoubtedly to appease the many guilty, political souls: in 1993 the world had actively looked on. Paul Kagame, the leading politician since the genocide, re-elected as President for the third time a week after we left, must have played a defining role and may be seen by many as the founding father of the modern country. Unfortunately he is one more of those leaders by no means above reproach, nor can he let go: another of the typically African themes we’ve come across.

Und trotz alledem, Versöhnung ist auch ein immer wieder auftauchendes Thema während unserer Afrika Durchquerung, in Mandela verkörpert und zumindest anfänglich auch Mugabe. Auch hier in Ruanda ist die Versöhnung enorm wichtig, um das Land und das Volk wieder zu vereinen; sowie  kolossale, internationale Investitionen, zweifelsohne um die vielen schuldbewussten politischen Seelen zu beruhigen: in 1993 hat die Welt nur aktiv zugeschaut.

Paul Kagame, der führende Politiker seit dem Genozid und, eine Woche nach unserer Ausreise, der zum dritten Mal wiedergewählte Präsident, hat hierzu wohl eine entscheidende Rolle gespielt und wird wahrscheinlich gerne von vielen als Gründungsvater des modernen Staates angesehen. Leider ist er noch einer dieser Staatsoberhäupter der überhaupt nicht ohne Tadel ist und nicht loslassen kann: noch eines dieser typischen afrikanischen Themen, die immer wieder auftauchen.

 

 

In 2017, everyone is simply Rwandan. The dead are remembered and honoured, but everyone also wishes to participate in today.

These days Rwanda promotes itself again as The Land of the Thousand Hills. And in fact, when you visit, you wonder whether it shouldn’t be the land of a million hills. The landscapes are picturesque beyond description. Hills upon hills, knoll after knoll, covered in tea, terraces for crops and forest; inhabited by Rwandans, monkeys and gorillas. Machetes and shovels are the tools of every day life in this rural country: we see them every day slung over the shoulders of the farmers, or pounding the earth they are tilling.  I imagine the victims’ horror in 1994 on realising this wasn’t his neighbour returning from work, he was approaching to attack with a murder weapon.  Jens is still uneasy with everyone carrying such implements and we marvel again at the people’s willingness to move on. The museums and memorials all teach us not to forget and it’s a united exhortation that such a genocide should never happen again.

Heutzutage ist jeder Bewohner einfach ein Ruander.  Jeder will in der Gegenwart leben, wobei die Verstorbenen weiterhin in der Erinnerung geehrt werden.

Ruanda wird jetzt wieder als Land der Tausend Hügel vermarktet; man fragt sich sogar, ob es nicht das Land der Millionen Hügel sein sollte: die Landschaft ist unheimlich pittoresk.  Ein Berg nach dem anderen, zahllose Hügel, alles von Teeplantagen bedeckt, Bergterrassen mit Getreide und Wald bewachsen, von Leuten, Affen und Gorillas bewohnt.  Die alltäglichen Werkzeuge dieses ländlichen Lebens sind Macheten und Schaufel – wir sehen sie jeden Tag über die Schultern der Bauern geschwungen oder wie sie die Erde mit ihren Geräten bearbeiten.  Ich stelle mir das Entsetzen der Opfer 1994 vor, als ihnen klar wurde, dass dies nicht ihr Nachbar auf dem Nachhauseweg war, sondern jemand, der mit einer Mordwaffe auf ihn zukam.  Es behagt Jens noch immer nicht, dass alle solche Werkzeuge tragen und wir staunen über die Bereitschaft des Volkes, sich weiterzuentwickeln . All die Museen und Denkmäler lehren uns, nicht zu vergessen – es ist eine vereinte Ermahnung, dass ein solcher Genozid nie wieder stattfinden darf.

The country’s transformation is tangible and as tourists we are only too happy to admire what we see. Cleanliness is on a par with godliness and we don’t see a single piece of rubbish, ever! Not in the streets or at the roadsides, no chewing gum, no plastic bottles and no plastic bags (they’re forbidden, for that reason alone the country gets our thumbs up!). We drive through the countryside and kids continue to wave hello. We wander round the rather modern capital, with malls and Mercedes, mixed with roads and markets that have probably been around since the 60s; there’s the Muslim quarter of Nyamirambo, experiencing a tourist renaissance, with brightly painted milk bars and pubs side by side with barbers and tailors, as well as the artworks, dance steps and drum rolls of the orphaned street kids at Niyo Cultural Centre.

Die Verwandlung des Landes ist greifbar; als Touristen sind wir froh und voller Respekt zu sehen wie sich hier alles entwickelt.  Reinlichkeit kommt gleich nach Gottseligkeit, und wir sehen kein bisschen Müll – gar nichts!  Nicht einmal auf den Straßen oder am Straßenrand, kein Kaugummi, keine Plastikflaschen, keine Plastiktüten (die sind hier verboten – aus diesem Grund allein mögen wir dieses Land!).  An den Landstraßen winken uns Kinder andauernd zu.  Wir streifen in der modernen Hauptstadt herum, sehen die Einkaufszentren und Mercedese, moderne Straßen und Märktgebäude, die wohl seit den 60er Jahren schon hier sind.  Das muslimische Viertel von Nyamirambo erlebt eine Touristenrenaissance: bunt bemalte Milchbars und Kneipen, neben Friseurgeschäften und Schneidern; das Niyo Kulturzentrum mit verwaisten Straßenkindern, die Kunstwerken, Tanz und Trommeln vorführen.

 

There’s also the stuff we don’t see, like spending 4 days at Lake Kivu, which is almost invisible it’s so hazy these days; or the gorillas, which cost a crazy fortune to track, or the event every last Saturday each month. Shops and business are apparently closed for the day and everyone has to participate in public works: cleaning the streets and repairing the schools. What a brilliant idea, we should introduce it back at home as well! With such pride in their community and themselves, it’s no wonder that the Rwandans these days walk tall.

Dann gibt es auch die Dinge, die wir nicht gesehen haben: 4 Tage am Kivu-See, der zu dieser Jahreszeit durch den Dunst fast unsichtbar ist; die Gorillas, weil es ein Vermögen kostet sie im Dschungel beobachten zu dürfen; oder die besondere Veranstaltung am letzten Samstag eines jeden Monats, bei der alle Läden und Geschäfte angeblich zumachen, weil alle Bewohner des Landes an gemeischaftlichen Arbeiten /sozialen Diensten teilnehmen müssen: Strassenreinigung, Reparaturen der Schulen, usw.  Was für eine geniale Idee – dass sollte man bei uns Zuhause auch einführen!  Kein Wunder, dass Ruander jetzt einen solchem Stolz für ihre Gemeinde zeigen und heutzutage mit erhobenen Hauptes dastehen.

Two weeks here gives us a very moving opportunity to learn about the past, but also plenty of time to experience the now, the hope of the younger generation, the determination to do well, to do better. Before we leave this small, green place – it’s about the size of Albania – we meet up with some South African ‘overlanders’ we’ve been in contact since we were in Namibia: finally our paths have crossed for a hugely enjoyable short evening and morning together.  In this same village, we go for a little walk across the fields and are soon accompanied by a couple of teenagers and a couple more kids, all sidling up for pennies or wanting to practise their English, which isn’t always easy to understand: the Rwandans can be like the Chinese in reverse, in that they pronounce an ‘l’ as an ‘r.’ Instead of saying something like “a leggy lady” we’d hear “a reggae raid-ee”.  At the bottom of the hill we stop to enquire what is growing in the plastic greenhouses and below the black netting. We’re treated to some information from a group of science students and experts, who this time all speak excellent English and are all keen to get to know us and what we are doing here, how we like it etc. We can’t say enough good things about it and we all smile from ear to ear!

Ganze zwei Wochen in Ruanda herumzureisen hat uns erlaubt viel über die Vergangenheit zu lernen, aber auch genug Zeit um die Gegenwart zu erleben – die Hoffnung der jungen Generation, deren Entschlossenheit, es gut zu machen, besser.  Wir treffen uns vor der bevorstehenden Abfahrt von diesem kleinen, grünen Land (circa so groß wie Albanien) noch mit einigen südafrikanischen “Overlandern”, mit denen wir bereits seit Namibia in Kontakt sind – endlich haben sich unsere Wege gekreuzt, und wir geniessen einen sehr lustigen Abend zusammen.  Wir machen am Morgen einen kleinen Spaziergang durch die Felder und werden bald von mehreren Jugendlichen und Kindern begleitet, die sich alle anschlängeln, um ein paar Cent zu ergattern oder um ihr Englisch zu üben – was nicht immer leicht zu verstehen ist: die Aussprache ist gegenteilig zu der, der Chinesen: das “L” wird wie ein “R” ausgesprochen.  So hören wir, z.B. anstatt “a leggy lady”, “a reggae raid-ee”!  Unten am Hügel angekommen, fragen wir eine kleine Gruppe von Leuten, was in den Gewächshausern und unter dem schwarzen Gewebe angepflanzt wird.  Die Wissenschaftsstudenten und Experten, die alle hervorragendes Englisch sprechen, geben uns zunächst die gewünschten Informationen und wollen uns anschließend kennenlernen – wollen wissen, was wir hier in Ruanda tun, wie es uns gefällt, usw.  Wir schildern unsere Begeisterung und alle lächeln von Ohr bis Ohr!

 


That was a toughy! Huge thanks to Viv for the phenomenal work on the translation!

 

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7 thoughts on “Burying the hatchet in Rwanda

  1. Hi Helen and Jens!!

    That was so beautifully written Helen – very powerful! A colleague who taught with us at Eshowe College of Education, visitwd Rwanda a month before the craziness. (For a Girl Guide conference can you beleieve!!!) She brought us back a small circular mat woven from banana leaves. When the killing started I would look at that mat and wonder about the fate of the hands that wove it. I still have the mat on my coffee table and always ponder on the person who made it! Such horror!! But I am happy you have buried your hatchet!

    Take care and wander happily!
    Lovery
    Gail and Al

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    1. Blush! Thank you Gail!!
      We know that feeling of wondering what happened to someone: we visited a coastal area south of Chennai (Madras) 2 weeks before the tsunami and chatted to a local fisherman’s wife. We know the area was directly affected by the wave and always wonder if she survived.
      We sincerely hope your mat-making lady did! 😘 Helen & Jens

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