Animal Encounters in Africa: Part 1 – Namibia

Insects have never really been my thing. It’s one of the few occasions where my imagination really runs riot. The thought of creatures unexpectedly crawling around my body trying to get into places not so easy to flick them away, or worse still, landing in my frizzy hair and finding it so comfortable they want to make a nest there, or they flap around in it so much they get more tied up in the knots and I can’t get them out at all, is hideous! Ugh.

So I started this blog post in my head almost a year ago when we were still in Europe and I found more opportunities to experience insects first-hand. It was going to be entitled, “The Jog Blog“ or something like that and I was going to tell you what happened on my daily run. Only they weren’t daily and I can’t really run, only jog at best.

Insekten waren noch nie wirklich mein Ding. Sie erzeugen bei mir die wenigen Momente, bei denen meine Einbildungskraft mit mir durchdreht. Nur der Gedanke an diese Kreaturen, wie sie womöglich an meinem Körper herumkrabbeln und versuchen an Stellen zu gelangen, an denen ich sie nicht einfach nur schnell wegschnippen kann, oder noch schlimmer, wenn sie in meinen krauseligen Haaren landen und es dort so gemütlich finden, dass sie anfangen darin ein Nest zu bauen – oder sie flattern darin so wild rum, dass sie sich immer fester darin verknoten und es unmöglich für mich wird, sie da wieder heraus zu bekommen – das ist grässlich! Uuaah!

Also diesen BlogPost habe bereits vor fast einem Jahr in meinem Kopf begonnen – als wir immer noch in Europa waren und ich mehr Gelegenheit bekam neue Erfahrungen mit Insekten zu machen. Er sollte eigentlich den Titel „Der Jogging Blog“ tragen, oder so etwas ähnliches, und ich wollte Euch davon erzählen, was mir so alles passiert während meiner täglichen Läufe. Außer vielleicht, dass sie nicht wirklich täglich waren – und ich kann auch nicht wirklich laufen, sondern höchstens joggen.

Anyhow, on my generally early morning jaunts, I would often come across things we would normally miss from the car: huge spider webs, bringing me to an abrupt halt to then find my way around without running through them and have them sticking to my face and bare arms or a tortoise in Greece travelling almost as fast as me.

On Marble Beach, we were sitting on the bench outside a typical, little, white, Greek church enjoying the late afternoon sun, when we spotted a gecko. Cute little guy, but I know he’s got suckers under his feet and I don’t want him clinging to me. But he edges in, thinking I don’t notice. Jens laughs and tells me there is no way a gecko would want to walk over someone’s foot, they’d much rather go round. But you’ve guessed it, the next thing it’s not only running over my foot, but also up my leg! I squeal childishly and jump up so quickly that he leaps off!

It got to the point where I was jumping out of my skin at butterflies and wondering how on earth I would manage in Africa?! And now here we are…

Auf jeden Fall, während meiner frühmorgendlichen Ausflügen, begegneten mir oftmals Dinge, die wir normalerweise mit dem Auto verpassen würden: riesige Spinnennetze, bringen mich oftmals zu einem abrupten Halt, dann versuche ich einen Weg drumherum zu finden, damit ich auf keinen Fall hindurch laufen muss und mir das Netz im Gesicht und auf meinen nackten Armen kleben bleibt. Vermutlich ist eine Schildkröte fast so schnell wie ich beim Joggen in Griechenland.

Am Marmor Strand saßen wir auf einer kleinen Bank vor einem typischen, kleinen, weißen, griechischen Kapellchen und genossen die Nachmittagssonne, als wir einen Gecko entdeckten. Süßer kleiner Typ, aber ich weiß, dass er kleine Saugnäpfe an den Finger- und Zehenspitzen hat und ich will auf keinen Fall, dass er sich an mir festsaugt. Aber er kommt immer näher und glaubt tatsächlich, ich würde das nicht bemerken! Jens fängt an zu lachen und behauptet, dass ein Gecko ganz sicher nicht über einen Fuß läuft, sondern eher daran vorbei. Aber wie Du vielleicht schon vermutest, rennt er als nächstes nicht nur über meinen Fuß, sondern sogar mein Bein hoch! Ich fange sofort an kindisch zu kreischen und springe mit so viel Schwung auf, dass er wieder abspringt!

Es ist teilweise soweit gekommen, dass selbst Schmetterlinge es vermochten mich zu Tode zu erschrecken und ich fragte mich selbst: Wie um Himmelswillen soll ich das in Afrika aushalten?! – Und jetzt sind wir mittendrin…

The best thing is, I’ve discovered there’s someone else in the world, who is just as scared of insects as I am: my godson Tom. Of course I can’t let him know that, I have to make him see he is being daft (which he is, just like me) and so I have the bravest face on for the ten days he and Sandra visit us in Namibia, like I don’t care and they don’t bother me in the slightest. Yes, yes, it’s fine that a huge moth is landing on me every 10 seconds and it’s dark and I don’t know where it’s going to land next. But now it’s Tom who is squealing and running away, flapping his arms around his head, and I can sit back, smug as a bug in a rug and think, “Well at least I don’t run away….ahem!”

Although scorpions are supposed to abound here, with at least 15 different types, we never got to see a single one. Tom, on the other hand, is so tunnel visioned to creepy crawlies, he manages to spot one in an ablution block (southern African for “washing facilities,” be it yourself, your clothes or your dishes) somewhere along the way.

Das hilfreichste bei dieser Angelegenheit ist allerdings, dass ich entdeckt habe, dass es in dieser Welt eine weitere Person gibt, die genauso ängstlich ist wie ich: mein Patensohn Tom. Ich darf mir das natürlich nicht anmerken lassen, solange er vor Ort ist – ich muss so tun als ob er spinnt (und er spinnt – genauso wie ich) und somit mache ich die mutigsten Gesichtausdrücke während der 10 Tage, die Sandra und Tom uns hier in Namibia besuchen – so als ob mir die Insekten überhaupt nichts ausmachen und mich überhaupt nicht aus der Ruhe bringen können. Ja, Ja – es ist überhaupt kein Problem, dass diese Motte alle 10 Sekunden auf mir landet – und es ist dunkel, und ich habe keine Ahnung wo sie als nächstes landen wird.

Aber jetzt ist Tom dran kreischend wegzurennen, mit um den Kopf schlagenden Armen, und ich kann mich ruhig zurücklehnen, wie eine selbstgefällige Made im Speck und denken – „Nun ja, wenigstens laufe ich nicht davon… ahem!“

Obwohl es hier eigentlich überall Skorpione geben soll, haben wir es bisher noch nicht geschafft einen von den 15 Typen zu Gesicht zu bekommen. Tom allerdings, hat einen derartigen Tunnelblick für Krabbeltiere jeglicher Art hat, schaffte es tatsächlich einen zu entdecken auf dem Weg zum Ablution Gebäude unseres Campingplatzes (so nennt man hier im südlichen Afrika die Waschgebäude in denen man sich selbst, die Wäsche und das Geschirr waschen kann).

Hover your mouse over the photos for some comments from us
Watch through to the end, after the slow start

 

Jens isn’t totally immune to insects either. While he feels no emotions at all getting rid of a fluttering massive moth or small spider with his bare hands (!), he is incredibly afraid of ants! And there are zillions of them under the earth’s crust. No matter where we stop: on sand, grass or soil, there are always ants milling around, without fail. Very big ones (nearly an inch long), microscopic ones, fat ones, long-legged ones, black ones, brown ones, Speedy Gonzales ones, slow curious ones, crawling up your leg ones and, the ones he is really be scared of: the aggressive I want to get into your car with my whole colony ones. Since Amanda & Andrea had a small overnight invasion into their van, Polenta, in Thailand, who made themselves comfy for over 3 months, getting into every square millimetre, including in the closed flour jar, Jens is myrmecophobic!

Jens ist übrigens auch nicht völlig immun gegen Insekten. Er zeigt zwar keinerlei Emotionen, während er eine riesige Motte oder kleinere Spinne mit der bloßen Hand auffängt und los wird (!), aber er hat unglaubliche Angst vor Ameisen! Und davon gibt es hier Trillionen unter der Erdkruste. Egal wo wir anhalten – im Sand, auf Gras oder dunkler Erde – die Ameisen sind einfach überall am rummachen, ohne Ausnahme. Es gibt riesige (2cm lange), mikroskopisch kleine, dicke, langbeinige, schwarze, braune, Speedy-Gonzales-schnelle, Beine hochkriechende, sehr neugierige langsame und die speziellen, vor denen er die besondere Angst hat: die aggressiven, ich-will-sofort-mit-meinem-gesamten-Volk-in-dein-Auto-rein Ameisen. Diese Angst rührt aus der Zeit, als Amanda & Andrea in Thailand eine Übernacht-Invasion in ihren Bus, Polenta, erlitten. Die machten es sich dort für über 3 Monate gemütlich und drangen derweil zu jedem Quadratmillimeter des Fahrzeuginneren vor – selbst in die bestens verschlossene Mehldose. Jens leidet an Myrmecophobie!

 

As evening approaches and we have to find somewhere to sleep, Jens groans inwardly, whenever he hears me cry, “Yuk! The place is infested with …. add appropriate name of insect, depending on where we are!” After driving through the Kuiseb Canyon in the Namib-Naukluft National Park it was the beetles camouflaged as fat spiders. Slowed by the heat, they appear very jumpy at our presence in the beginning, until they are so inquisitive they are absolutely everywhere: on the BBQ togs, in the BBQ itself, up the chairs, under the box and “Nooooooo, get him off my trouser legs!!!!”

Sobald der Abend näher kommt und wir nach einem geeigneten Stellplatz suchen, stöhnt Jens innerlich, wenn er mich mal wieder jammern hört, „Igitt! Hier wimmelt es nur so von ….. setzte hier den Namen des entsprechenden Insektes ein, abhängig davon, wo wir uns gerade befinden!“

Im Anschluss an unsere Durchfahrt durch den Kuiseb Canyon, waren es Käfer – getarnt als fette Spinnen. Von der Hitze normaler Weise verlangsamt, scheinen sie zunächst eher schreckhaft in unserer Nähe, bis sie dann aber derart neugierig werden, dass sie wirklich überall rumklettern: auf den Steinen unserer Feuerstelle, dann auf dem Grill selbst, am Stuhl hoch, unter unserer Stellkiste und „Neiiiiiiin, mach sie sofort weg von meinem Hosenbein!!!“

 

Talking of legs. Sandra took a special souvenir home with her. A loo stop in the dark when we were all in bed leads to a panic scream. This long, fluffy thing (well the photo is the caterpillar’s sister) had the audacity to crawl up her bare leg into her trouser leg and paid for it with his life. Sandra’s sentence for the murder was a large, swollen red patch on her thigh which stayed with her at home for quite some time.

Apropos Beine. Sandra hat sich ein ganz spezielles Souvenir mit nach Hause gebracht. Bei einem nächtlichen kleinen Geschäft ihrerseits im Dunkeln und während wir Anderen alle bereits im Bett lagen, erschallt draußen ein panischer Schrei. Dieses lange und haarige Ding (auf dem Foto sieht man vermutlich die Schwester der Raupe) hatte tatsächlich die Frechheit ihr nacktes Bein hoch und hinein in ihr Hosenbein zu kriechen und die Raupe bezahlte die ganze Aktion mit ihrem Leben. Sandra wurde für den Mord mit einem großen, geschwollenen, roten Fleck auf ihrem Unterschenkel bestraft, der sie noch lange Zeit mit nach Hause begleitete. 

 

Fortunately for us, despite more evening moths, it’s more the huge animals we get to see in Erindi Private Game Reserve, to celebrate Sandra’s big birthday, and afterwards in Etosha National Park. The first is a giraffe. And it’s not even in the park enclosure: he’s outside having a nice time, minding his own business; this is his garden after all. For once, Sandra is speechless, she’s so surprised at the sight! We love giraffes: they are so elegant and graceful, while at the same time looking like they might have two left feet.

Zu unserem Glück und trotz weiterer nächtlicher Motten, sind es in erster Linie die Großtiere, die wir im Erindi Privat Game Reserve zu sehen bekommen, während wir gleichzeitig Sandras runden Geburtstag feiern und später sehen wir weitere Tiere im Etosha National Park.

Das erste Tier eine Giraffe – ganz in der Nähe der Straße und nicht einmal innerhalb des Parks: sie steht so rum und hat eine entspannten Nachmittag – dies ist schließlich ihr eigener Garten. Sandra verschlägt es tatsächlich die Sprache vor lauter Überraschung. Wir lieben Giraffen: sie sind so elegant, grazil – und gleichzeitig wirken sie als ob sie zwei linke Füße hätten.

 

 

We wonder if there are more springboks in Namibia than people? The people population is just over 2 million (that’s almost 3 people per square km) and we are sure the springboks are more! Note: checking online tells us it’s not quite the case, but they are almost half, at at least 750,000.

Wir fragen uns ob es in Namibia mehr Springböcke als Einwohner gibt? Die Einwohnerzahl des Landes liegt bei knapp über 2 Millionen (das sind nur fast 3 Einwohner pro Quadratkilometer) und wir sind uns eigentlich sicher, dass es hier mehr Springböcke gibt.

Notiz: wir haben das online gecheckt und es scheint jedoch nicht ganz der Fall zu sein. Man schätzt, dass es nur fast halb so viele Böckchen hier gibt – mindestens aber 750.000.

 

Oryx are odd creatures. They have black and white faces like masks for a performance in an Indian theatre, which hide all facial expressions. They have black thighs and knee-high white socks, like a local in the Caribbean wearing Bermuda shorts. They also don’t think much of the gawping tourists: as soon as we approach and are getting the camera ready, they turn away and show their impressive backsides in decided disgust.

Oryx sind irgendwie komische Kreaturen. Sie haben schwarz-weiße Gesichter – wie Masken bei einer Aufführung in einem indischen Theater, die alle Gesichtausdrücke verstecken. Sie haben schwarze Fußgelenke und kniehohe weiße Socken – wie ein typischer Bermuda Bewohner in der Karibik sie zu seinen Shorts trägt. Sie halten auch nicht viel von gaffenden Touristen – sobald wir näher kommen und unsere Kamera zücken, drehen sie sich um und zeigen uns ihr beeindruckendes Hinterteil in Abscheu.

 

African animal encounters wouldn’t be complete without zebras and we see plenty of them all over the place. The closest encounter was arriving at a rare, wild camping spot and four of them are grazing just at the end of the short, narrow valley. They keep a sensible distance and watch us from the hill. Stocky, muscly, little wild horses. They’re always on the alert, each with their unique fingerprint of stripes that continue through their stubby manes and they gleam in the bright sunshine.

Afrikanische Tierbegegnungen wären nicht komplett ohne Zebras und die finden wir hier in jeder Gegend. Eine der nahesten Begegnungen war, als wir uns einen der wenigen Wild-Camping Spots ausgesucht hatten und 4 von ihnen sich direkt am Ende des kleinen Tales befanden. Sie halten einen gewissen Sicherheitsabstand und beobachten uns von einem kleinen Hügel. Stämmige, muskulöse, kleine Wildpferde. Immer auf der Hut und alle mit ihrem unverwechselbaren Fingerabdruck auf dem Körper – er reicht sogar bis in die letzte Haarspitze Ihrer bürstigen Mähne- wunderschön strahlend im hellen Sonnenlicht.

 

At the artificial waterhole in Erindi, eyes trace your movements from the water’s surface. Then you see the ears. Then comes the most enormous mouth with huge white teeth: he obviously goes to a good dentist as he yawns and stretches Five minutes later, he hauls up his heavy self, out of the water and lumbers onto the grass in front of us. Followed by his mother and a very protective father. We almost feel intimidated, but we’re safely behind a fence. It’s akin to a zoo, but then we realise actually it’s us who is caged in! They can roam around freely and as it becomes almost too dark to see, the wide-reaching spotlights illuminate the waterhole and a couple of crocs become apparent, dozing at the water’s edge, while a whole theatrical curtain of springbok pass from right to left in the background.

An einem künstlich angelegten Wasserloch in Erindi, beobachten dich Augen direkt von der Wasseroberfläche aus. Dann siehst du die Ohren. Dann taucht der enorme Mund auf mit riesigen weißen Zähnen – er hat wohl einen sehr guten Zahnarzt – dann gähnt er ausgiebig und fünf Minuten später streckt er sich und hievt sich anschließend selbst aus dem tiefen Wasser und bewegt sich recht schwerfällig über das Gras direkt vor uns. Nach ihm folgen seine Mutter und anschließend der beschützende Vater. Wir fühlen uns leicht eingeschüchtert, allerdings stehen wir hinter einem Zaun in Sicherheit. Es hat etwas von einem Zoo, aber dann realisieren wir, dass eigentlich wir die Eingezäunten sind! Sie können sich frei bewegen und es wird langsam zu dunkel um noch etwas zu sehen. Dann erstrahlen weitreichende Scheinwerfer und wir entdecken zwei Krokodile die am gegenüberliegenden Ufer dösen und im Hintergrund läuft eine ganze Herde von Springböcken theatralisch von links nach rechts.

Listen to the sounds as well!

 

Tom seems to have a wish list in his head of which animals he would like to see and now and again he says something like, “I’d love to see an elephant,” and round the next corner, what appears but an elephant. He’s scratching his bum on a termite hill, but he’s so heavy, the mound collapses below him, it’s quite comic! A short drive later and a whole herd crosses the road ahead of us, at least 20 of them, the last one across a small baby, wagging its tail. So cute!

Tom scheint eine Tickliste mit Tieren im Kopf zu haben, die er unbedingt vollständig abhacken möchte und ab und zu sagt er zum Beispiel: „Ich würde zu gerne jetzt einen Elefanten sehen.“ – Und was erscheint direkt hinter der nächsten Ecke – ein beeindruckender Elefant. Er ist gerade dabei seinen Hintern an einem Termitenhügel zu kratzen, aber er hat so viel Gewicht, dass der Termitenbau neben ihm zusammenbricht – eine recht skurrile Szene! Ein Stückchen weiter kreuzt plötzlich eine ganze Herde die Piste vor uns, mindestens 20 Elefanten und der Letzte von ihnen ist noch ein kleines Baby mit wedelndem Schwanz. So was von süß!

Wait for the baby!

 

All that remains now on the tick list are rhinos and lions. As the former are so shy, we never expected to see any. We’ve just travelled from the relatively recently opened West Gate to Etosha and are camping at Olifantsrus camp. Luckily a ranger comes over and tells everyone there’s a black rhino approaching! We hurry as quickly, but quietly, as possible across the elevated walkway to the hide overlooking the watering hole. We all sit in awed silence, like at prayers in a cathedral. After a few brief moments he’s already munched and waddled his way almost out of view, into the dusk and there’s nothing left for us to do except enjoy the gloriously setting sun. Two days later we are lucky enough to see 3 white rhinos in the distance, too.

Jetzt fehlen nur noch Nashörner und Löwen auf der Tickliste. Weil die Ersteren so besonders scheu sind, erwarten wir eigentlich nicht wirklich welche zu entdecken. Wir waren heute von dem vor kurzem eröffneten Westtor des Etosha Parks gestartet und übernachten im Olifantsrus Camp. Glücklicherweise kommt ein Parkwächter vorbei und sagt allen, dass gerade ein Nashorn sich nähert! Wir machen uns sofort auf den Weg, möglichst leise, über den erhöhten Steg zum Aussichtsturm am Wasserloch. Wir alle setzten uns in andächtiger Stille – wie beim Gebet in einer Kirche. Nach wenigen kurzen Momenten zieht es leider wieder mampfend und stampfend von dannen und wir können es kaum noch in der Weite und Dämmerung erkennen. Uns bleibt nichts anders übrig als den glorreichen Sonnenuntergang zu bestaunen. Zwei Tage später haben wir wieder das Glück drei weitere Nashörner aus der Entfernung zu beobachten.

 

It’s not just animals on the ground we encounter either, there are plenty of the winged variety too. Gruff-looking vultures sitting atop trees or circling overhead, funny flamingos moving en masse to one point then turning, again en masse, in another random direction. Like insects, I’m not keen on bats either. While trying to star gaze one night, and Namibia has HUGE starry skies, we have to beat a retreat into bed as 2 bats keep flying up to us and getting within 15cm of our faces, before their sonar beep to them to change course.

Es sind natürlich nicht nur Tiere auf dem Boden die uns begegnen – es ist auch eine Menge Geflügel unterwegs. Grimmig aussehende Geier sitzen auf Bäumen oder drehen Kreise in der Luft. Lustige Flamingos bewegen sich in Massen synchron – erst in die eine Richtung und drehen dann gemeinsam ab in eine andere zufällige Richtung.

Fledermäuse begeistern mich genauso wenig wie Insekten. Eines Abends beobachten wir wieder einmal die Sterne – der Sternenhimmel in Namibia ist echt der Wahnsinn – als 2 Fledermäuse anfangen uns immer wieder ganz knapp vor das Gesicht zu fliegen (bis auf ca 15 cm), bis ihr Sonarpiepen sie dann doch noch dazu bewegt kurz vorher abzudrehen. Uns bleibt leider nichts anderes übrig als uns ins Bett zurückzuziehen.

On this gallery and those below, click on the first photo for larger format and to read our comments or the names

Monkeys and baboons pop up all over the place. And I have to tell you, they are not as sweet as they might appear. They are big, quick and loud! And they are specialised in stealing things from campsites, so we are careful to pack everything away and close the doors. On one of our first days in the country, we forgot about them and as we were drinking our morning coffee outside, still half asleep, with the back doors wide open as usual, I suddenly see a cheeky monkey looking at me out of one of Bruce’s windows from the inside! In utter surprise I scream as loudly as I can to try to scare him out. Jens reacts, equally shocked, by leaping onto the front seat, as, having not noticed anything of the monkeys, thinks there must be a lion or something similar nearby, ready to attack us! Wish we had it on video!

One evening in a canyon of the Waterberg Plateau we hear the baboon chiefs calling to each other across the valley. It’s almost bloodcurdling. Tom and Jens see them lunge passed us, only metres away. They are beside themselves as they excitedly explain afterwards how big and impressive they are when you are not sitting in the safety of your car – one mother with her baby piggyback, even screamed at them loudly and protectively, showing her impressive teeth, to make sure they would not attempt to get any closer to her.

Affen und speziell Paviane tauchen auch immer wieder auf. Und glaubt mir, sie sind nicht so süß wie sie zunächst erscheinen. Sie sind groß, schnell und laut! – Und haben sich darauf spezialisiert Dinge von Campingplätzen zu stehlen – wir müssen also immer alles sicher im Auto verstauen und alle Türen schließen.

Einmal haben wir es vergessen, als wir morgens – noch halb schlaftrunken und kaffeetrinkend – außen neben Bruce saßen und die Hecktür wie früher einfach offen stehen gelassen hatten. Plötzlich sehe ich wie mich ein Affe durch das Seitenfenster aus dem Inneren von Bruce beobachtet. Vor lauter Schreck schreie ich mit aller Macht los, um ihn aus dem Auto zu scheuchen. Jens, der von der ganze Sache nichts mitgekommen hatte erschrickt dermaßen, dass er mit einem Satz auf den Fahrersitz flüchtet, weil er vermutete das ein Löwe oder etwas ähnliches gerade dabei war uns anzugreifen. Ein Szene für die Götter!

In einem Canyon des Waterberg Parks hören wir wie die Paviangruppenführer sich gegenseitig quer über das gesamte Tal zurufen. Da gerinnt einem das Blut in den Adern. Tom und Jens beobachten am nächsten Morgen wie eine große Gruppe an unserem Camp vorbei zieht. Beide erzählen später aufgeregt von der Situation – wenn man nicht im Schutze unserer Autos sitzt wird einem erst klar wie groß und beeindruckend diese Paviane sind – eine Mutter zum Beispiel trug ihr Baby auf dem Rücken und als sie bemerkte, dass Tom und Jens in der Nähe waren, schrie sie beide lautstark und zum Schutz ihres Babys an und zeigte dabei ihre beeindruckend langen Zähne – nur um sicherzustellen, dass die beiden keinen Versuch unternehmen noch etwas näher zu kommen.

 

Leopards are shy creatures and nocturnal hunters, so we are amazed to see one crossing the road in Erindi, lumbering into the bushes as slinky as he can manage. But the moment is too quick and too far away to take a photo.

Leoparden sind auch besonders scheue Tiere und nachtaktive Jäger – wir sind von daher sehr überrascht, als wir dann tatsächlich eine solchen beobachten, wie er eine Piste in Erindi überquert, um dann direkt wieder so unauffällig aber katzenhaft wie möglich im Bush zu verschwinden. Leider ist der Moment zu kurz und weit entfernt, um mit einem Foto festzuhalten.

Watch the chattering squirrel instead!

Lion! Lion! Lion!” Thank goodness we have walkie talkies and Tom’s sharp eyes. Jens and I have already whizzed by, thinking we’ve no chance now of finding the elusive lions. Even in Erindi we only saw their footprints, never the real thing. Such a shame we are here in rainy season, when the wild animals are scattered all over this park a little larger than the size of Israel. We reverse back the 200 metres and there, right next to the road is a male lion, panting in the shade of a tree, behind him 2 further youngsters. It is a sublimely majestic sight and we have goose pimples in our excitement. It’s incredible to think we are right next to them, just watching them sit and sniff at the breeze appreciatively.

Löwe! Löwe! Löwe!” Zum Glück haben wir Funkgeräte und Toms scharfe Augen dabei. Jens und ich waren bereits vorbeigefahren und dachten sowieso, dass wir kaum eine Chance haben würden einen schwer zu entdeckenden Löwen zu finden. Selbst in Erindi hatten wir nur Abdrücke der Tatzen im Sand entdeckt, aber nie die Großkatze in voller Gestalt. Irgendwie echt schade, dass wir gerade in der Regensaison hier sind, in der sich alle Tiere über das gesamte Gebiet verteilen – es ist etwas größer als die Fläche Israels. Wir fahren ca. 200m vorsichtig rückwärts und da, direkt neben der Straße, liegt ein männlicher Löwe, dösend im Schatten eines Baumes, und hinter ihm zwei weitere jüngere Löwen! Es ist ein majestätischer Anblick der alles andere übertrifft und wir bekommen Gänsehaut von unserer Begeisterung. Es ist wirklich unglaublich zu erleben, dass wir direkt neben ihm stehen und dabei zusehen wie er dort sitzt und genussvoll die Brise einatmet.

And to round it off: some more of the adorable creatures we managed to get photos of:

Hopefully we can amuse you with further stories as we continue across the continent.

Hoffentlich können wir Euch in Zukunft mit weiteren solchen Geschichten amüsieren, während wir unsere Durchquerung des Kontinentes fortsetzen…

Until next time!

Bis zum nächsten Mal!

 

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5 thoughts on “Animal Encounters in Africa: Part 1 – Namibia

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