Great Times with Old Friends in South Africa

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Mid Oct – 4 Jan >> Dubai & Cape Town

While Bruce was riding the ocean waves in his container from Iran to Cape Town via Singapore, we flew to Dubai, drank the most expensive beer in the world 10$ for a 250ml can on board flydubai and enjoyed a couple nights at the height of luxury, in part 1 of our Luxurious Contrast Programme, care of our friends, Caroline & André. We also made a flying visit to the Great Mosque in Abu Dhabi, which was surprisingly impressive, integrating resources and artisans from around the world, and while similar in some decoration, not quite achieving the glory of the Taj Mahal. Needles to say, we also have to inspect the nearby Formula 1 racetrack while sipping a delicious cappuccino – Jens is already set on being a live spectator at the race next season.

Während Bruce von Iran über Singapur nach Kapstadt auf den Ozeanwellen reitet, sitzen wir zunächst im Flieger Richtung Dubai und trinken an Board der flydubai-Maschine das vermutlich teuerste Bier der Welt – 10 US$ für eine 0,25l Dose und anschließend verbringen wir Teil 1 unseres Super-Luxus-Kontrast-Programms bei unseren Freunden Caroline & André. Wir unternehmen auch einen Kurzausflug nach Abu Dhabi und besuchen die überraschend eindrucksvolle Große Moschee, die gespickt ist mit kunstvollen Handarbeiten aus aller Welt und sich an den schmuckvollen Dekorationen des Taj Mahal anlehnt, allerdings nicht ganz deren überwältigende Schönheit erreicht und anschließend geht’s natürlich noch kurz weiter an die Formel 1 Rennstrecke für einen leckeren Cappuccino – Jens hat sich jetzt vorgenommen nächste Saison beim Rennen an der Strecke zur sein.

17 years ago we, along with 16 friends, visited Cape Town for the first time, intending to meet up with one of Jens’s best friends, Philipp, for the Millennium celebrations. But Philipp was nowhere to be seen, and we had to party on without him. Fortunately this time, he was waiting at the airport to meet us and whisked us off to his house in Hout Bay, a delightful cove, almost completely surrounded by mountains and headed up by a velvety soft, white, sandy beach. The first time we were there, there was even a welcoming seal playing in the waves. These first weeks with Philipp and his new wife, Miriam, were very contented, harmonious and picturesque. Our trip couldn’t have started better!

Vor 17 Jahren waren wir das erste Mal in Kapstadt, und wollten dort in erster Linie mit einem von Jens’s besten Freunden, Philipp, in das neue Millennium hineinfeiern. 16 weitere Freunde aus Deutschland schlossen sich an – aber ausgerechnet Philipp tauchte nicht auf und wir mussten ohne ihn feiern.

Diesmal allerdings stand er bei unserer Ankunft am Flughafen, um uns abzuholen und er fuhr uns üblich flott zu seinem Haus in Hout Bay, eine wunderschöne Bucht, die fast vollständig von hohen Bergen eingeschlossen ist und von einem langen, weichen Sandstrand und Dünen gekrönt wird. Als wir das erste mal am Strand entlang liefen, wurden wir von einem Seehund begrüßt, der in den Wellen spielten. Diese ersten Wochen mit Philipp und seiner frisch angetrauten Frau Miriam waren sehr glücklich, harmonisch und bildschön. Unsere Reise hätte nicht besser starten können!

 

While waiting for Bruce to arrive and before my month of hard work began, we didn’t actually do too much to write home about, save celebrate Philipp and Miriam’s recent wedding with a tour in 2 very loud AC Cobra replicas around the coast road, over the Franschhoek pass and down into the wine valleys of Franschhoek and Stellenbosch. Make sure you rev the car up to the max at every opportunity, to turn as many heads as possible: it has to be the lady at the wheel, smiling the sweetest smile under the Grace Kelly headscarf, fluttering in the wind, and everything is just fine.

Während wir auf die Ankunft auf Bruce warteten und bevor meine harte Arbeitphase begann, haben wir eigentlich nicht viel unternommen über das wir schreiben könnten, außer natürlich das nachträgliche Feiern von Miriam & Philipps Hochzeit – wir mieteten uns zwei sehr laute AC Cobra Replicas für einen vollen Tag, fuhren entlang der sehr schönen Küste Richtung Osten, dann über den Franschhoek-Pass hinunter in die Weintäler von Franschhoek und Stellenbosch. Es galt sicherzustellen die Drehzahl an den Begrenzer zu treiben sobald sich die Gelegenheit ergab und dabei so viele Köpfe zum drehen zu bringen wie möglich: insbesondere effektvoll, wenn wir zwei Ladys am Steuer saßen, lächelnd mit unseren im Wind flatternden weißen Grace Kelly Kopftüchern.

Bruce arrived safe and sound (for those interested, see the info page here) and Jens spent hours and days getting him refreshed and ready for our African adventure. At the same time my gruelling work, for a conference in Prague, was made bearable by being in quite possibly, one of the best offices in the world, complete with floor to ceiling windows and wrap-around views of the edge of the winehills, over the Hottentots, onto the ocean and around to the Cape. Again, care of Caroline and André, Luxurious Contrast Programme part 2, and continued as part 3 after our short interlude for work and pre-Christmas family visits in Europe. If you can’t celebrate Christmas and New Year with your family, the next best thing is with Philipp & Miriam, his sister Caroline and husband André, some of their immediate family and a couple of friends. We’ve never celebrated so well outside our own family, THANK YOU!

Bruce kam sicher und in gutem Zustand in Kapstadt an (bei Interesse die Infoseite hier lesen. Jens verbrachte Stunden und Tage damit ihn weiter aufzufrischen und fit zu machen für unsere anstehende Afrikatour. Gleichzeitig hatte ich Schwerstarbeit zu leisten mit der Vorbereitung einer Konferenz in Prag – allerdings in einem der vermutlich schönsten Büros der Welt mit rundherum Panoramafenstern bis zum Boden und einem 360° Blick über Weinfelder, dann entlang der Hottentottenberge bis hin zum Ozean weiter über das gesamte Kap der Guten Hoffnung. Teil 2 unseres Super-Luxus-Kontrast-Programms und abermals Dank Caroline & André. Nach einem kurzem Arbeitsaufenthalt in Prag und vorweihnachtlichen Besuchen bei Familie und Freunden in Deutschland und England, folgte sogar noch der 3. Teil des Luxus Programms.

– Wenn Du nicht die Möglichkeit hast Weihnachten und Sylvester mit deiner Familie zu feiern, dann ist die nächstbeste Lösung mit Philipp & Miriam, Caroline (Philipps Schwester) & André und einem Teil ihrer engsten Familie und Freunde. Wir haben noch nie außerhalb unserer Familien so schön gefeiert, DANKE EUCH!

 

 

So what else should you do when you’re in Cape Town, only as a semi-tourist? Well for us, actually hardly anything at all, until we were on our “return” leg a month later and managed to squeeze in a weekend with Philipp & Miriam again, not forgetting son Leo and Lotta, the adorable pug. Then we met up for an all-too-brief weekend in the Cederberg National Park, 3 hours’ drive to the north.

Also was könnte man sonst noch unternehmen in der Region Kapstadt, als „Semi-Tourist“? Für uns hieß das eigentlich so gut wie nichts, bis wir dann bei der Rückkehretappe Richtung Westküste es doch noch schafften ein viel zu kurzes Wochenende mit Philipp, Miriam, ihrem süßen Baby Leo und ihrem unvergesslichen Mops Lotta in dem Cederberg Nationalpark zu verbringen – tolle Gegend, ca. 3 Stunden nördlich von Kapstadt.

 

Our first, and lasting, impression of South Africa is that while Apartheid might officially be over, segregation continues strongly. You mix with same-race people, your friends share the colour of your skin and you are likely to be wealthier the lighter you are. Blacks, making up almost 80% of the population (Whites comprise on 9%), still seem to have weaker access to poorer education and suffer higher rates of unemployment once school is over. Jobs for them remain menial and unskilled, while whites continue their stronghold on management. There are still many Black townships forming seas of corrugated metal roofs over 1-room houses, while toilets concrete portacabins in a row at right-angles to the end of the street. The wealth gap is very high, leaving many Whites in relative luxury, in beautiful villas, with gracious, spacious gardens, surrounded by high walls and electric fencing, but also engulfed by anxiety, simmering below the surface.

It’s a dichotomy we struggle to understand with during our entire stay and one we don’t feel at all comfortable with, in this otherwise beautiful and nature-rich country. We wonder if we’ll change our minds once we’ve been here a while?

 

Unser erster und bleibender Eindruck von Südafrika ist, dass obwohl Apartheid offiziell vorbei ist, ist die Trennung weiterhin stark zu spüren. Mann verbringt seine Zeit in der Regel mit Leuten und Freunden der selben Hautfarbe und die Chance wohlhabender zu sein steigt mit der Helligkeit deiner Hautfarbe. Schwarze Menschen haben einen Anteil von fast 80% an der Gesamtbevölkerung (Weiße nur 9%), dennoch haben sie einen schwachen Zugang zu schlechterer Bildung und erleiden eine weit höhere Arbeitslosenquote sobald sie aus der Schule kommen. Es stehen meist nur Jobs für mindere Tätigkeiten und ungelernte Arbeit zur Verfügung. Es gibt immer noch viele Schwarze Townships (Slums), die ein Meer von Wellblechdächern über 1-Zimmerhäuser formen, während die Beton-Toilettenkabinen am Rand oder am Ende der Straße zu finden sind. Die Wohlstandlücke ist sehr groß, viele Weiße leben in relativem Luxus, in schönen Villen mit anmutigen und ausgedehnten Gärten, umgeben von hohen Mauern mit elektrischen Zäunen gespickt, aber auch erfüllt von Angst, die immer unterschwellig spürbar ist. Wir haben weiterhin Schwierigkeiten diese allgegenwärtige Trennung nachzuvollziehen und sie vermittelt uns ein dauerhaftes Unwohlsein in diesem ansonsten so schönen und naturreichen Land. Wir fragen uns, ob sich unsere Gefühle ändern würden nachdem wir hier eine längere Zeit verbracht haben?

 

Our Tripline route map is up to date and we’ve started adding a little more detail to our planning here, we’ll continue updating this over the next couple of weeks.

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