Getting into the groove

17 April – 26 May Switzerland, France, Italy 2606 km driven
Switzerland, France, Italy >> 17 Apr – 26 May >> 2,606 km

He says, “I can’t write, you have to do it!“
She says, “I’m not funny, you need to do it!“
So who’s going to do the blog?! Sorry this has been a while coming!

Er behauptet: „Mir liegt das Schreiben nicht – du musst das machen.”
Sie behauptet: „Ich kann nicht lustig schreiben – du musst das machen.”
Also wer schreibt jetzt den Blog?! Sorry, dass so viel Zeit verstrichen ist. 

 

We started the month as we would, unbeknown to us, continue it: with a party and a reunion. After a great weekend in Konstanz with Julian, Heike, Max and Alina (you may remember them from our Asia tour), we finally left Germany and headed for the hills of Switzerland. We want Alps and alpine pastures and offroading lanes.

Instead we read the same message from our first trip on the SatNav, “This journey involves a ferry journey. Continue?” We haven’t lived and learnt, so we say, “Yes, let’s continue, it must be a ferry across Lake Zurich,” and continue up and up and up. What was pouring rain quickly becomes sleet and eventually snow; the Furka Pass is closed and we have to take a similar ferry to the first tour to Asia: the car train! The snow had become so bad we’d even put 4WD into gear and were feeling much safer on the road. Typical rookies: we’d forgotten to lock the wheels, so were actually still in 2WD: but the placebo effect works wonders! We really have to get into the groove here.

Wir begannen den Monat so, wie wir ihn beenden würden – ohne es vorher zu ahnen: Mit einer Party und einem Wiedersehen. Nach einem super Wochenende in Konstanz mit Julian + Heike, Max + Alina (vielleicht erinnert Ihr Euch an die 4 von unserer Asien Tour), reisen wir endlich wieder aus Deutschland aus und fahren Richtung Schweizer Bergwelt. Wir sind auf der Suche nach Alpen, Almen und Geländestrecken.
Aber stattdessen stellt unser Navi uns wieder die selbe Frage, wie beim Beginn unserer ersten Reise: “Diese Route enthält eine Fährverbindung. Einverstanden?“ Anscheinend haben wir nicht dazugelernt und antworten: “OK! Einverstanden! – es ist vermutlich eine Fähre über den Züricher See,“ und wir fahren bergauf und auf und auf… Was mit andauerndem Regen begann, entwickelte sich zu Graupel und schließlich zu Schnee. Der Furka Pass ist geschlossen und wir müssen tatsächlich wieder eine ähnliche Art von Fähre nutzen, wie bei der letzten Tour Richtung Asien – mit dem Autozug durch einen langen Tunnel. Der Schneefall entwickelte sich so stark, dass wir uns entschlossen den Allradantrieb einzuschalten und auf Anhieb fühlten wir uns erheblich sicherer. Typischer Anfängerfehler: wir stellten später fest, dass wir vergessen hatten die Schlösser an der Vorderachse einzulegen, und folglich hatten wir zu der Zeit gar keinen Allradantrieb, sondern weiterhin nur Heckantrieb: aber egal, der Placeboeffekt hat Wunder geholfen! Also wir müssen wirklich erstmal wieder in den Groove kommen…

 

(You can view larger images by clicking on the first photo in each collection. x out is top left).
(Um die Fotos in einem größeren Format anzusehen, bitte auf das erste Foto in jeder Sammlung klicken. Dann wieder auf x, oben links, um zurück zum Artikel zu kommen).

Lake Geneva and time with Richard are a great way to start the trip and after a quick return trip to Germany for Philipp & Miriam’s last minute wedding and Jan-Christian’s birthday, we decide to head off further south and return to the mountains when it’s warmed up a bit. The first night alone in Bruce is unfortunately not the best: Jens snores like fury and keeps me awake all night, while I prevent him from sleeping with regular pokes in his ribs to make him stop this ghastly sound. And he assures me he ss really only protecting me from the dangerous animals lurking in the dark outside the car!

We can’t spend the whole trip like this, we’ll never survive! What should we do? Separate beds? Special face mask for him? Not really. Ear plugs! I have such funny little ear canals, that I can’t wear the normal ones. So our very first stop is a hearing aid shop: “We’d like a special gadget, please: we don’t want her to hear, we want her to NOT hear!” Foamy silicone is pumped into my ears and a week later I am in possession of the most expensive personal ear plugs I’ve ever heard of, with no filter in them. No noises should get through at all! They might just become my favourite fashion accessory!

Am Genfer See zu sein und Zeit mit und bei Richard zu verbringen, ist ein super Beginn unserer Tour. Nach einem kurzen Hin/Rückflug nach Deutschland zur Blitzhochzeit von Philipp & Miriam und Jan-Christian Busche’s 50. Geburtstag, entscheiden wir uns weiter an den Südrand der Alpen zu fahren und später wieder zurück in nördlicher Teile zurückzukehren, sobald die Temperaturen angenehmer werden. Die erste Nacht in Bruce wird leider nicht eine der angenehmsten: Jens schnarcht wie verrückt und hält mich die ganze Nacht wach – gleichzeitig gebe ich ihm keine Chance zu schlafen, da ich ihm regelmäßig in die Rippen piekse, damit er mit den schrecklichen Geräuschen aufhört. Und dabei versichert er mir, dass er das nur macht um mich vor wilden Tieren zu beschützen, die im dunkeln um das Auto herumschleichen!

So können wir unmöglich den Rest unserer Reise verbringen, das überleben wir nicht! Was sollen wir tun? Separate Betten? Ein spezielle Gesichtsmaske für ihn? Das kann es nicht sein. Ohrstöpsel! Ich habe so ungewöhnlich verschlungene Ohrkanäle, dass ich normale Ohrstöpsel nicht benutzen kann. Also halten wir als erstes bei einem Hörgerätegeschäft an: „Wir suchen nach einem besonderen Gerät, bitte: wir möchten nicht das sie besser hören kann, sondern wir wollen dass sie NICHTS mehr hört!“ Mir wird Schaumsilicon in die Ohren gepumpt und eine Woche später bin ich im Besitz der teuersten und für mich persönlich angefertigten Ohrstöpsel, von denen ich jemals gehört habe – ohne eingebauten Frequenzfilter. Keine Geräusche sollen durchgelassen werden! Vermutlich werden diese nun zu meinem modischen Lieblingsaccessoire! 

 

The Cote d’Azur soothes our souls after the cold, wet weather and we delight in the beauties the coast road presents. On 1 May, 07.12am (ungodly hour!) we get a text from Max: “Hi! Where are you? We are in Bled in Slovenia. It’s cold and rainy here. Stupid idea to go to Croatia etc and it’s apparently not going to get any better for a whole week. We’re considering driving west.”

“Hi Malina! We’re just waking up near Cannes. Today it’ll be 15°C and from tomorrow 20°C and sunshine, all week. 10-12°C at night. Top weather here!”

“That sounds great! We’re on our way!”

And sure enough by 4pm they’d already driven over 700km and were approaching Monaco: no need to stop there, and continued on to us. Next little party!

Die Cote d’Azur besänftigt unsere Seelen nach der Kälte und dem nassen Wetter der ersten Tage und wir geniessen die Schönheit, die die Küstenstraße mit sich bringt. Am 1. Mai um 07:12 Uhr (gnadenlos früh!) bekommen wir eine Textnachricht von Max: „Hallo! Wo seid Ihr? Wir sind gerade in Slovenien in Bled. Hier ist es kalt und es regnet. Dumme Idee mit Kroatien und so. Soll die ganze Woche nicht wirklich besser werden. Überlegen uns gerade Richtung Westen zu fahren.”

„Moin Malina! Wir wachen gerade in der Nähe von Cannes auf. Heute kurz 15°C – ab morgen kontinuierlich 20°C und Dauersonne für die ganze Woche – nachts 10-12°C. Also hier ist das Wetter Top.“
„Das klingt super! Wir kommen!“
Und tatsächlich, gegen 16 Uhr hatten sie schon über 700km hinter sich gebracht und näherten sich Monaco – kein Grund dort anzuhalten – und fuhren weiter direkt zu uns. Die nächste kleine Party steht an!“

Paragliding and offroading were the specials of the week, though it didn’t always work out weather-wise. But the 10 or 12 days we spent with Max and Alina really started getting us into the travel groove. We discovered sides of France and Italy previously unknown to us: some French people actually do like to speak English and are welcoming and friendly. Tuscany is just as it is on the postcards, the food tastes even better when you are there and the tower of Pisa leans a lot!

Gleitschirmfliegen und Pistenfahren standen auf dem Plan für die nächste Woche, wenn auch das Wetter nicht immer perfekt mitspielte. Aber die folgenden 10 oder 12 Tage brachten uns auf jeden Fall wieder ‚back into the Groove`. Wir entdeckten Seiten von Frankreich und Italien, die wir bisher nicht gekannt hatten: es gibt tatsächlich Franzosen, die gerne English sprechen und uns sehr freundlich Willkommen heißen. Die Toskana ist mindestens genauso schön, wie man sie von Postkarten her kennt; das lokale Essen schmeckt noch besser als erwartet und der Turm von Pisa ist wirklich verdammt schief! 

 

We remembered how to spot the good places to camp, collect wood for the fire, gaze at stars and party with the glow worms. We marvelled at incredible scenery, down deep gorges and up to narrow military passes. “Who needs the Pamirs?!” I cry regularly, “This is just as good!” Well almost anyway, Alina assures me only people who’ve been to the Pamirs can actually afford to say that. We even managed a couple of hair-raising spots along the way.

Wir erinnerten uns daran wie man gute Stellplätze für die Nacht findet, Holz sammelt für das Lagerfeuer, die Sterne beobachtet und wie man Partys mit einem Glühwürmchen-Light-Show feiert. Wir waren beeindruckt von den fantastischen Landschaften, die sich uns eröffneten – hinunter in tiefe Schluchten und hinauf über alte Militärpässe in den Südalpen. „Wer um Himmels Willen, braucht die Pamirs?!” – rufe ich des öfteren. „Das ist hier genau so schön!“ – Na ja, zumindest fast so schön – Alina versichert mir, das nur Leute, die tatsächlich in den Pamirs waren, sich leisten können so etwas zu sagen. Wir hatten sogar einige haarsträubende Stellen auf den Touren zu meistern.

Further reunions in Monza with Cath, Lake Garda with the Picco Rosso Team and later Rudi & Nicole, interrupted only by another gathering in Germany for Benedikt & Leonie’s christenings.

Weitere Wiedersehen gab es anschließend in Monza mit unserer Freundin Cath, am Garda See mit dem Picco Rosso Team aus Worms und anschließend mit Rudi/Nicole/Alicia/Selina und einer weiteren kurzen Unterbrechungen unserer Tour mit einem Hin/Rückflug nach Deutschland zur Taufe von Benedikt & Leonie in Neuss.

 

Then all of a sudden they were all gone. And we were alone with ourselves and Bruce. Getting into the groove has helped us now feel we are now really starting our tour.

Und dann auf einmal waren alle weg! Und wir waren alleine mit uns und Bruce. Die ‚Getting into the groove‘ Phase hat uns auf jeden Fall sehr geholfen und jetzt starten wir wirklich unsere neue Tour.

 

Our route progress on Tripline is up to date and the bottom of the page (desktop or full web version) you can usually see where we are most evenings.

Jens’s Instagram photos are also at the bottom of the each page and are often updated every day or two.

Den aktuellen Fortschritt unserer Tour findet ihr auf Tripline. Unten auf jeder Seite dieses Blogs (klassische Ansicht, nicht auf dem Handy), könnt ihr immer sehen, wo wir uns gerade befinden.

Jens’ Instagram Fotos sind auch unten und werden alle paar Tage aktualisiert.

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4 thoughts on “Getting into the groove

  1. Wir freuen uns riesig, dass Eure Reise weitergeht und vor allem darüber,
    dass wir hier “mitreisen” dürfen.
    All the best and safe travels!
    Looking forward to your new adventures!

    Like

  2. I’d only made it to the second paragraph before spluttering into my morning coffee: what?!! again?!! Surely Jens won’t have forgotten the embarrassment of ploughing through the Mongolian sand-dunes in 2WD because he forgot to lock the 4WD?! I’m starting to have second thoughts about joining you in Africa… not! 😉

    Liked by 1 person

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